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    02./03.04.1999

  • Ich wollt', ich wär im Himmel - Mississippi-Blues in einer Langen Nacht

     

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Blues Gitarrist

Autor u.Regie: Frank Matheis

Der Country-Blues aus dem Mississippidelta hat es international zu großer Popularität gebracht. Diese Musik, deren Seele von Gefühlen wie Leid, Kummer und Gequältsein geprägt ist, entstand vor ungefähr 80 Jahren als Volksmusik meist ungebildeter, armer Afroamerikaner, als Musik der Baumwollarbeiter. Heute ist der Country-Blues bei Blues-Fans auf der ganzen Welt beliebt, weil er so eindringlich auf ausnahmslos alle wirkt, die ihn hören, obwohl er scheinbar so simpel ist. Country-Blues hebt die Stimmung und verscheucht den Trübsinn. Diese Dokumentation beginnt mit den Ursprüngen des Blues in Afrika und bringt die ersten wichtigen Aufnahmen der zwanziger und dreißiger Jahre aus dem Mississippi-Delta zu Gehör. Über die "Goldenen Jahre", die Epoche des Blues in Chicago, nach der Massenmigration vieler Schwarzer in den städtischen Norden Anfang der 40er Jahre bis heute schildert der Autor Frank Matheis, Musiker und Radio-DJ in New York, die wichtigsten stilistischen Entwicklungen in dieser Musikgattung. Die Lange Nacht spannt einen Bogen von der Musik der Völker aus Westafrika bis zu den Gospels und Arbeitsliedern der Sträflingskolonnen in den amerikanischen Zuchthäusern, mit Musik von Charley Patton, Son House, Robert Johnson, Muddy Waters und vielen anderen, die das Herz und die Seele des Blues geprägt haben.

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