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  • Lebendig, solange man lebt - Eine Lange Nacht mit der Sozialtherapeutin Lily Pincus

     

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Rentner - Aktiv

Warum sind manche Menschen im hohen Alter glücklich, aktiv und schöpferisch, während andere alte Frauen und Männer schicksalsergeben ein eingeschränktes Leben fristen? In den europäischen Wohlstandsgesellschaften wächst die Zahl der Alten rapide an. Ihren Bedürfnissen und den Herausforderungen des hohen Alters gerecht zu werden, gehört inzwischen zu den drängenden Problemen der Gesellschaft.

Lily Pincus - geboren am 13. März 1898 in Karlsbad - war jahrzehntelang Sozialtherapeutin an der Londoner Tavistock Clinic. Und sie war eine dieser Alten, als sie sich mit dem Älterwerden auseinandersetzte. Ihre lange Lebenserfahrung hatte sie gelehrt, daß die Art wie jemand seine Probleme ein Leben lang bewältigt, letztlich darüber entscheidet, wie sie oder er altert und alt wird. Mit ihren Erfahrungsberichten und anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte voller tragischer Zäsuren entsteht hier die Begegnung mit einer Frau, der alle Ausschläge menschlichen Gefühls vertraut sind.

Buchtip:

    Lily Pincus
    Das hohe Alter. Lebendig bleiben bis zuletzt
    Piper Verlag

Die rapide anwachsende Anzahl alter und sehr alter Menschen ist eines der dringendsten Probleme unserer Zeit. Gerontologen, Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter zerbrechen sich den Kopf, wie sie den Bedürfnissen der alten Menschen und denen der Gesellschaft, in der sie leben, gerecht werden können. Ich bin eine dieser Alten, dreiundachtzig Jahre alt, und ich bin persönlich durch die Begegnung mit Altersgenossen sowie auch beruflich als Familientherapeutin ständig mit der Frage beschäftigt: Warum haben manche alte Leute ein glückliches, aktives, selbst schöpferisches hohes Alter, während andere nur vegetieren? Ich bin keine Wissenschaftlerin und habe auch in meinen früheren Arbeiten gefunden, daß Lebensgeschichten überzeugender sind als Theorien. Deshalb will ich auch bei diesem Altersthema meine Erfahrungen hauptsächlich in Form von Lebensgeschichten vermitteln und zunächst versuchen, ein wenig zu verstehen, inwieweit mein eigenes Alter durch meine Lebenserfahrungen beeinflußt worden ist.

Lily Pincus

Links:

  • http://www.seniorweb.uni-bonn.de/
    Von, für und über Senioren - deutsche Sektion eines europaweiten Dienstes

    Das deutsche SeniorWeb ist vierundzwanzig Stunden täglich und an alle Tagen des Jahres über das Internet erreichbar.
    Im Rahmen der wissenschaftlichen Alternsforschung am Psychologischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn betreibt die Abteilung Methodenlehre unter Verantwortung und alleiniger Herausgeberschaft von Prof. Dr. Georg Rudinger die deutsche Sektion des internationalen SeniorWeb als deutschsprachigen Dienst von für und über Senioren. Dieser Dienst ist nicht-kommerziell oder sonst materiell gewinnorientiert und versteht sich u.a. als praxisorientierte Vermittlungs- und Kommunikationsplattform zwischen der wissenschaftlichen Alternsforschung und den im Internet kommunizierenden Seniorinnen und Senioren. Projektleiter und presserechtlich verantwortlich für die deutsche Sektion des SeniorWeb ist Dr. Wilhelm Vollmann, Psychologisches Institut der Universität Bonn.
    Das SeniorWeb ist ein Publikations- und Interaktionsmedium von, für und über ältere Menschen im Internet. Neben der Bereitstellung von Informationen aus aller Welt dient es vor allem dazu, älteren Menschen Möglichkeiten neuer elektronischer Medien in der Kommunikationsgesellschaft nahezubringen und zu erschließen, sowie Hemmnisse ihrer Benutzung abzubauen. DasSeniorWeb hilft mit bei der Verbreitung empirisch-wissenschaftlicher Erkenntnisse aus allen Bereichen des Lebens, die insbesondere für ältere Menschen nützlich sind. Weil wir die Integration der Seniorinnen und Senioren in
    ein europäisches und weltweites Interaktions- und Kommunikationssystem für besonderes wichtig halten, arbeiten wir eng mit allen europäischen und internationalen Organisationen zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen. Wir sind parteipolitisch unabhängig und nicht richtungsorientiert. Das deutsche SeniorWeb unterstützt besonders eine gemeinsame Intitiative aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz zur Einrichtung eines europäischen SeniorWeb (EuroSeniorWeb). So wollen wir mithelfen, ein gemeinsames europäisches Dach für alle nationalen SeniorWeb-Dienste schaffen und laden deshalb auch alle anderen europäischen Nationen zur aktiven Mitarbeit ein.

  • http://www.kda.de/
    Eine der wichtigen Herausforderungen unserer Zeit: Altenhilfe
    Wir werden immer älter. Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich in den letzten 100 Jahren fast verdoppelt. Gründe dafür sind nicht allein die enormen Möglichkeiten der modernen Medizin, sondern auch die insgesamt besseren Lebensverhältnisse. Das bedeutet auch: Zu unserer Gesellschaft gehören immer mehr Ältere: über 12 Millionen Menschen hierzulande sind derzeit 65 Jahre alt und älter. Den meisten von ihnen geht es gut - wirtschaftlich wie gesundheitlich. Mit zunehmendem Alter sind jedoch zahlreiche ältere Menschen nicht mehr in der Lage, ihr Leben allein zu meistern. Sie brauchen Anregungen, Rat, Unterstützung und Hilfe. Damit ist keineswegs nur eine medizinische Betreuung gemeint: Hier sind vielfältige und immer wieder neue Formen der Altenhilfe gefordert: Sie sollen es älteren Menschen ermöglichen, selbstbestimmt zu Hause oder - wenn dies nicht mehr möglich ist - in einem Heim menschenwürdig zu leben.
    "Der Verein hat den Zweck, die Lebenssituation betagter und alternder Menschen zu erforschen und so zu beeinflussen, daß sie eine Lebensführung erlaubt, die der Würde des Menschen entspricht. Insbesondere wird der Verein die Öffentlichkeit über die Lage dieser Mitbürger unterrichten und zum Mitdenken und zur Mithilfe anregen." So heißt es in der Satzung des KDA.

  • http://www.kda.de/publikat/PROALTER.HTM
    Pro Alter - Das Magazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
    PRO ALTER bringt Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und ...

  • http://projektx.com/senioren.html#seniorwebs
    Projekt X Seite für Senioren
    Was archaische Kulturen immer wußten, tritt in der Zeit der Datenautobahnen und Informationshighways wieder zutage: Senioren sind eine erstaunliche Quelle an Informationen, häufig nicht zu übertreffen! Diese Senioren sind dabei sich das Internet zu erobern, und da sie in den letzten 50 Jahren nicht gerade gekleckert haben, gehen sie auch diese Herausforderung mit Riesenschritten an. Man denke etwa an das Seniorweb, das bereits heute über 400 Zugriffe täglich verzeichnet. Diese forschen und forschenden Senioren haben noch eine ganze Menge weiterzugeben. Daß Projekt X sie dabei unterstützt, ist selbstverständlich.

  • http://www.fen.baynet.de/kiss.mfr/gr_al.htm
    Verzeichniss aller Selbsthilfegruppe - auch zum Thema Alter

  • http://www.fh-fulda.de/dza/1-2-99.htm
    Deutsches Zentrum für Altersfragen e.V.
    Das Deutsche Zentrum für Altersfragen e.V. (DZA) ist ein auf dem Gebiet der Gerontologie und Altenhilfe tätiges wissenschaftliches Institut. Sein Satzungsauftrag lautet, Erkenntnisse über die Lebenslagen alternder und alter Menschen zu erweitern, zu sammeln, auszuwerten, aufzubereiten und zu verarbeiten. Der Begriff Lebenslage umfaßt materielle und immaterielle Werte und Bedürfnisse. Er steht für den Grad sozialer Sicherung ebenso wie für Möglichkeiten der Selbstverwirklichung, Aktivität und Interessendurchsetzung. Das Institut ist mit dem breiten Bereich der wissenschaftlichen Sozialpolitik mit Bezug zu Menschen diesseits und jenseits der Pensionierungsgrenze befaßt. "informationsdienst altersfragen"
    Herausgeber: Deutsches Zentrum für Altersfragen e.V.
    Heft 1+2/99 - Januar/Februar 1999

  • http://www.diegrauen.ae-web.com/index.html
    Die Grauen Panther


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