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 Lange Nacht
 Manuskript vom: Sa. 16.9.2000 • 23:05

Die Lange Nacht zur Weinkultur
Von Reben, Winzern und tiefen Kellern
Dionysos
Moderation:  Monika Lübschen
 Helmut Buchholz
Studiogäste:  Helmut Dönnhoff
 Uwe Lützkendorf
 Rudolf Nickenig
 Ernst Rühl

Nördlich des 50. Breitengrades muss sich Weingott Bacchus besonders anstrengen. So reifen auch an Ahr und Unstrut noch Reben. In den Tälern von Mosel, Main und Rhein hat der Weinbau dank des freundlichen Klimas seit der Römerzeit Tradition. Verschieden wie die Landschaften ist auch der Geschmack des vergorenen Rebensaftes. Von der mineralischen Schiefernote der Mosel- und Rheinweine bis zum opulenten Fruchtbouquet der Kreszenzen in Baden und der Pfalz ist alles möglich. Was in den Weinbergen wächst, wird jedoch erst im Keller zu Wein, bei manchem Winzer sogar zum Kunstwerk. Wohl in keinem anderen Berufsstand bestimmen Individualität und Persönlichkeit derart die Qualität des Produkts. Bei der neuen Winzergeneration setzt sich zudem die Einsicht durch, dass Weine mit Statur und unverwechselbarem Charakter zwar einen größeren Aufwand erfordern als gesichtslose Massenweine, dafür aber auch einen höheren Preis erzielen. Einstmals weltweit hochgeschätzt und teuer bezahlt, gewinnt der Deutsche Wein nach Jahren des dürftigen Mittelmaßes wieder an Renommee. Eine Lange Nacht mit Experten und Genießern über den steinigen Weg zum Weingenus.

 

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Im Altertum zollte man dem Weingott hohen Respekt. Die Griechen nannten ihn Dionysos, die Römer Bacchus. Und die Bibel berichtet im Alten Testament von Noah, der, nachdem die Wassermassen der Sintflut zurückgegangen waren, seine Arche verließ und einen Weinberg anlegte. Im christlichen Abendmahl wandelt sich der Wein gar zum Blut des gekreuzigten Jesus. Spätestens seit dem Mittelalter war das Kultgetränk Wein jedoch auch Handelsware, der Städte wie Bordeaux ihren Reichtum verdanken.

Im Supermarkt vor dem Weinregal geht es heutzutage darum, ob eine Weinflasche aus Italien, Spanien, Frankreich, Kalifornien, Südafrika oder Deutschland in den Einkaufskorb wandern soll. Wahrscheinlich wählt man zumeist nach einem Blick auf das Preisetikett aus. Trendbewußte Käufer dagegen richten ihr Kalkül danach aus, welche Modesorte derzeit »hip« ist und erwerben mit ihrer Kaufentscheidung automatisch die Mitgliedschaft bei der Pinot Grigio-, Rioja-, Chablis- oder einer andern Fraktion. Ob nun Modegetränk oder Billigplörre: Weintrinker zwischen Flensburg und Garmisch gehören bei 19 Litern jährlich statistisch zu einer Minderheit; Kaffee mit 164 Litern, Bier mit 120 Litern oder Mineralwasser mit 100 Litern rangieren mit einem deutlichen Vorsprung.

Qualitätsbewußte Weinfreunde schlagen eher den Weg zum Fachhändler ein, um ihren Bedarf an gegorenem Rebsaft zu decken. Gleichermaßen empfehlenswert: eine Fahrt zu einem Winzer. Fernziele wie Australien oder Chile scheiden da freilich aus. Doch gibt es auch in deutschen Landen edle Tropfen, die nicht sonderlich teuer sind. Die hiesige Weinbautradition reicht immerhin bis zu den Römern zurück, die in den Tälern von Rhein und Mosel erstmals vor rund 2000 Jahren Reben pflanzten. Von Karl dem Großen wird überliefert, daß er Weinstöcke auf einem Steilhang unterhalb des heutigen Rheingauortes Johannisberg setzen ließ, als er bemerkte, daß dort der Schnee im anbrechenden Frühjahr zuerst wegschmolz, was ein für den Weinbau geeignetes Klima verhieß. Durch des Frankenkaisers alten Weinberg verläuft heute der 50. Breitengrad, der als nördliche Klimagrenze für den Weinbau in Deutschland gilt.

Weinreben

Heute muß sich das Lebensmittel Wein in Deutschland einem Wettbewerb stellen, der sowohl von strengen gesetzlichen Regelungen als auch vom Marktgeschehen bestimmt wird. Die Orientierung fällt oft schwer bei 13 Weinregionen, 158 Groß- und 2741 Einzellagen, die von fast 20 000 Erzeugerbetrieben bewirtschaftet werden. In welcher Region soll man kaufen und bei wem? Eine Fülle einschlägiger Sachbücher und Nachschlagewerke verspricht zwar Unterstützung. Da Urteile über Wein jedoch stark vom persönlichen Geschmack abhängen, ist ihr Nutzwert nicht immer gegeben. Bleibt also die Maxime: Selber probieren!

Nicht vernachlässigt werden dürfen bei der Kaufentscheidung die Qualitätsstufen - macht es doch einen beträchtlichen Unterschied, ob man einen einfachen QbA oder eine Auslese mit nach Hause nimmt. Nicht zuletzt die Freunde naturreinen Weines werden die Qualitätsstufen Kabinett, Spätlese, Auslese oder höher bevorzugen, da hier der Gesetzgeber keinerlei Beimengung von Zucker gestattet. Die Nummer eins gebührt in Deutschland dem Riesling. Die folgenden Plätze teilen sich die Sorten Silvaner, Spät-, Grau- und Weißburgunder, Kerner, Traminer, Scheurebe oder Rislaner. Daneben gibt es noch diverse lokale Spezialitäten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft einen Rebsaft, der bei einer Landeswein- oder DLG-Prämierung ausgezeichnet wurde. Silberne oder goldene Banderolen und Plaketten auf der Flasche garantieren einen ungetrübten Genuß. Brauchbare Orientierung bietet fortgeschrittenen Weinfreunden nicht zuletzt das Flaschenetikett, das Auskunft über die genaue Weinbergslage erteilt. Allerdings bietet eine bekannte Nobellage nicht auch zwingend ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Abgesehen von all dem gibt es ein Kriterium, das unbedingt erfüllt sein muß ist: Der Wein im Glas soll Freude machen.

Helmut Buchholz

 

Die Studiogäste:

Helmut Dönnhoff
Es gibt nur wenige Winzer in Deutschland, über die Weinfachleute ähnlich homogen urteilen: Helmut Dönnhoff gilt als einer der ganz großen Erzeuger unserer Tage und wird – so ganz nebenbei – wegen seines freundlichen Wesens auch menschlich hoch geschätzt. Er kann aber auch kämpferisch sein, wenn er von etwas überzeugt ist. So hat er maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Lagenklassifikation der Nahe, die 1997 verabschiedet wurde. Dönnhoff ist Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfaß.
http://www.weinguide.de/weingut-hermann-doennhoff/

Uwe Lützkendorf
Zu den ersten nach der deutschen Wiedervereinigung in der Saale-Unstrut-Region neu entstandenen privaten Weingütern gehört das von Uwe Lützkendorf in Bad Kösen. Keineswegs aber sind die Betreiber des 1991 gegründeten Familienbetriebes ­ wegen seiner herausragenden Fachkompetenz als Mitglied des Verbandes der Prädikatsweingüter (VdP) inzwischen zu den besten Weingütern in Deutschland zählend ­ "Neulinge" der Winzerschaft. Schon 1893 nämlich wurden Lützkendorfer Weine in das Weinbergskataster eingetragen. Bis 1959 bewirtschaftete Großvater Lützkendorf zwei Hektar Rebfläche, bevor sein Betrieb der LPG Burgscheidungen angegliedert wurde. Sohn Udo Lützkendorf war danach als Kellermeister und später als Direktor im damaligen Volkseigenen Weingut Bad Kösen tätig. Gründerenkel Uwe Lützkendorf, der heutige Besitzer des gleichnamigen Weingutes, setzt nach Studium der Gärungs- und Getränketechnologie die Familientraditionen im Weinbau erfolgreich fort. Nach "Wanderjahren" am Rhein und an der deutschen Bergstraße übernahm er den großelterlichen Betrieb, dessen angestammte Rebfläche seit 1991 wieder in Familienbesitz sind. Die meisten der bis zu 60 Jahre alten Rebstöcke auf den knapp elf Hektar eigenen und gepachteten Weinbergen wurden inzwischen ersetzt, da ein Stock nur 20 bis 25 Jahre ertragreich ist.

Rudolf Nickenig
Wenn die Deutschen Wein kaufen, ist der Weiße zwar nach wie vor beliebter. Doch von 1993 bis 1998 stieg der Anteil der Roten von 14 auf 25 Prozent, ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung (gfk) in Nürnberg. «Heute wird Wein öfter zum Essen getrunken als früher», sagt Rudolf Nickenig, Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes in Bonn. «Und auch da wird Rotwein immer häufiger bevorzugt.»
weiterlesen :
http://www.start.de/reiseinfos/berichte/stber179.htm

Ernst Rühl
Warum brauchen wir Gen-Wein?
Gespräch mit Prof. Dr. Ernst Rühl, Institut für Rebenzüchtung, Forschungsanstalt
Geisenheim, über die neuen Freisetzungsversuche
http://www.sueddeutsche.de/wissenschaft/
genfood/genfoodB2.htm

 

Weinbau in Deutschland
Die folgenden Angaben stützen sich auf: Horst Scharfenberg: Deutschlands Weine, Hallwag Verlag.

Die Mengen

  • 105.000 Hektar Rebfläche - das ist rund ein Prozent der europäischen Rebfläche
  • über 80.000 Weinbaubetriebe - davon 65.000 nichtausbauende mit weniger als einem Hektar Fläche, nur 500 mit über zehn Hektar Rebfläche
  • durchschnittlich zehn Millionen Hektoliter Weinmost jährlich
  • 80 Prozent Weißweine, sonst Rosé und Rotwein
  • rund 30 Prozent trockene Weine - Tendenz steigend
  • 60 Prozent Qualitätsweine; 37 Prozent Qualitätsweine mit Prädikat; nur etwa drei Prozent Land- oder Tafelweine
  • ein Drittel der deutschen Produktion - etwa 2,7 Hektoliter - wird exportiert; über die Hälfte davon nach Großbritannien

Die Anbaugebiete

  • Rheinhessen: mit 26.400 Hektar Deutschlands größtes Anbaugebiet; 90 Prozent Weißwein.
  • Pfalz: 23.000 Hektar; 90 Prozent Weißwein
  • Baden: südlichstes deutsches Anbaugebiet; 16.300 Hektar; 80 Prozent Weißwein
  • Mosel/Saar/Ruwer: besonders rassige Rieslinge;12.500 Hektar; fast nur Weißwein;
  • Württemberg: 11.000 Hektar; mehr als die Hälfte Rotwein
  • Franken: bekannt für seine Silvaner; 6000 Hektar; 99 Prozent Weißwein
  • Nahe: 4500 Hektar; 99 Prozent Weißwein
  • Rheingau: berühmte Rieslinge; 3000 Hektar; 96 Prozent Weißwein
  • Mittelrhein: 750 Hektar; 96 Prozent Weißwein; höchster Riesling-Anteil
  • Saale/Unstrut: 500 Hektar; fast nur Weißwein
  • Ahr: 485 Hektar; 65 Prozent Rotwein; bekannt für die roten Ahr-Burgunder
  • Hessische Bergstraße: 400 Hektar; 99 Prozent Weißwein
  • Sachsen: knüpft an die Tradition der Elbweine an; 315 Hektar; fast nur Weißwein

Die Lagen

  • Zu Großlagen von mehreren Hundert Hektar können kleinere Rebflächen zusammengefaßt werden, wenn sie möglichst gleiche Produktionsbedingungen bieten. Die Weine haben ähnliche Eigenschaften und eignen sich zum Verschnitt - daher sind manche von ihnen sehr gut. Oft aber wird mit dem Namen der Großlage der Verbraucher in die Irre geführt: Er glaubt, einen Einzellagenwein zu kaufen und ersteht doch einen billigeren Großlagenwein, der eine ähnliche Bezeichnung hat - etwa einen Wiltinger Scharzberg statt des weltberühmten, ausgezeichneten Scharzhofberger. Manche Großlagen führen gar die Namen ehemaliger Einzellagen - die Verwechslung ist vorprogrammiert. Kenner meiden Großlagen-Weine.
  • Über 20.000 Einzellagen gab es bis zur Reform des Deutschen Weingesetzes 1971. Seitdem sind es noch rund 2600, viele gehören gleich mehreren Parzellenbesitzern. Die bauen ihre - gleichnamigen - Weine oft sehr unterschiedlich aus. Beim Weinkauf deshalb nicht nur die Lage beachten, sondern auch den Namen des Erzeugers auf dem Etikett.

Die Prädikate

  • Kabinett: unterste Prädikatsweinstufe; meist vergleichsweise leicht und alkoholarm; darf nicht verbessert werden; Mindestmostgewicht 73 bis 76° Öchsle
  • Spätlese: aus Trauben, die nach der Hauptlese geerntet werden; Mindestmostgewicht 85 bis 90° Öchsle
  • Auslese: aus absolut einwandfreien Trauben - beschädigte Beeren wurden ausgelesen; Mindestmostgewicht 92 bis 95° Öchsle (Rotwein: 100° Öchsle)
  • Beerenauslese: aus überreifen oder edelfaulen Trauben, deren Beeren einzeln verlesen wurden; Mindestmostgewicht 125° Öchsle
  • ockenbeerenauslese: nur edelfaule, von Botrytis befallene Trauben; Mindestmostgewicht 150° Öchsle
  • Eiswein: nur aus Beeren, die bei der Lese gefroren waren - das Wasser erstarrt zu Eis und kommt daher nicht in den Most, übrig bleibt ein Saftkonzentrat; Lese bei unter -6°C; Mindestmostgewicht 125° Öchsle
Als trocken gilt ein Wein von Gesetzes wegen, wenn er weniger 9 g/l Restzucker hat. Halbtrocken darf ein Wein mit bis zu 18 g Restsüße pro Liter genannt werden. Der Geschmackseindruck "trocken" hängt nicht nur vom Restzucker-Anteil ab; genauso wichtig ist der Säuregehalt. Ein Wein mit viel Restsüße und viel Säure kann weitaus herber schmecken als einer mit wenig Zucker und wenig Säure. Höhere Alkoholgehalten puffern die Säure wirkungsvoll ab. Beim Sekt gelten andere Grenzwerte: brut 15 g/l Restzucker, sehr trocken 20 g/l, trocken 35 g/l.

Statistisch gesehen trinkt jeder Deutsche durchschnittlich 23 Liter Wein pro Jahr - meist in geselliger Runde zu Hause oder auf Weinproben. Wein zu den Mahlzeiten zu genießen, wird auch in Deutschland immer beliebter. In Verbindung mit Speisen ist er außerdem bekömmlicher.

Weinhang

Das Wein-Glossar
finden Sie hier

Wein-Links

  • Unter http://www.aw-online.de/Aktuelles/
    Sabrina.html

    singt Ihnen die Ahrweinkönigin 1998/99 Sabrina Koll ein Lied (nur, wenn Sie wollen...)
  • Noch ein Wein-Lexikon unter http://www.germanwine.de/lexikon/#a.
  • Die Deutschen lieben ihren Wein fast so sehr wie ihr Bier. Schon vor 5000 Jahren wurde in Süddeutschland Wein hergestellt. Eine kleine Wein-Geschichts-Kunde, eine virtuelle Moselreise, ein Weinsafari sowie Tipps zu Weinkauf, Lagerung oder Trinktemperatur unter http://www.aritz.com/wein5.htm
  • Die Homepage des Deutschen Weininstituts bietet Informationen von Anbau bis Auslese, von Keller bis Klima: Wissen für den Hinterkopf ebenso wie tagesaktuelle Nachrichten. Dazu gibt's Termine für Weinproben und Tipps für den Weinkauf, jeden Monat ein Quiz und Rezepte mit Rebensaft. Kontakte zu anderen Weinfreunden kann man übers Gästebuch knüpfen.
    Das alles unter http://www.deutscheweine.de/
  • Zahlen und Fakten über die 13 deutschen Weinanbaugebiete und ihre Rebsorten, außerdem Winzer-Adressen und die Rubrik "Welcher Wein zu welchem Essen?" - was trinken zu gegrilltem Aal oder Marillenknödeln?
    Tipps unter http://www.wein-abc.de/
  • Internet-Version einer Sendung über Wein der WDR-Wissenschaftsreihe "Quarks & Co.": Neben Anleitungen für die Weinprobe zu Hause und Informationen über den Weg zum Wein auch eine kleine Hilfe beim Etikettenlese, Wein chemisch betrachtet und, ganz lebensnah, die Antwort auf die Frage "Was tun bei einem Kater".
    http://www.quarks.de/wein/
  • Ausführliche Wein-Link-Sammlung im WWW!
    http://www.weinimwww.de
  • Das nördlichste Qualitätsweinanbaugebiet Europas blickt auf eine über 1000-jährige Tradition zurück. Zahlreiche terrassierte Weinberge schaffen eine individuell reizvolle Landschaft. Auf ca. 600 ha Rebfläche gedeiht ein Wein, welcher trocken ausgebaut, von Liebhabern besonders geschätzt wird. Er ist herzhaft kräftig und durch sein feinwürziges Bukett sowie dem typischen Säurespiegel das Markenzeichen des hiesigen Anbaugebietes.
    Weiterlesen:
    http://www.naturpark-saale-unstrut.de/
    html/Weinanbau.htm
  • Weinanbaugebiet Mittelrhein
    ein Projekt der RealSchule Oberwesel
    http://www.realschule-oberwesel.de/
    Unterricht/mat/Ek/Wein/index.html

Weinkeller

Rezepte zum Wein
finden Sie hier

Buchtipps

  • Der Krimi zum Wein
    "Er las den Brief zweimal. Man erlaubte sich die höfliche Anfrage, ob sein Weg ihn bald einmal nach Wingarten führe. In diesem Fall bitte man um einen Besuch. Sollte er sich einverstanden erklären, seien zwei Weinberge auf seinen Namen ins Grundbuch einzutragen. ,Bischofsberg', 1,6 Hektar groß. Und ,Rosenpfad', ganze 0,8 Hektar. Schöne, prächtige Steilhang-Lagen, dachte Bremer. Wunderbare große Rieslinge. Er griff zur Espresso-Tasse und hatte plötzlich den Duft und den Geschmack von Wein in Nase und Mund."
    Was Paul Bremer nicht weiß, als er die Weinberge übernimmt: In Wingarten ist die Welt nicht in Ordnung. Ein Weinkritiker wirft den örtlichen Winzern Panscherei und Betrug vor. Und plötzlich gibt es Tote...

    Anne Chaplet: Wasser zu Wein. Roman, 309 Seiten. Verlag Antje Kunstmann
  • Karl-Gustav Bergner
    Weinkompendium für Apotheker, Ärzte und Naturwissenschaftler
    Wiss. Verlagsgesellschaft
  • Hugh Johnson
    Weingeschichte von Dionysos bis Rothschild
    Hallwag Verlag
  • Gert von Pacensky/Anna Dünnebier
    Kulturgeschichte des Essens und Trinkens
    btb Taschenbuch
  • Deutscher Weinatlas
    Hg.: Deutsches Weininstitut GmbH, Mainz
  • Gault Millau Deutschland 1999
    Heyne Verlag
  • Der kleine Johnson für Weinkenner 1999
    Hallwag Verlag
  • Albert Kallfelz
    Wein, Mensch, Natur - Ansichten eines Moselwinzers

    (Selbstverlag) Bezugsadresse: Albert Kallfelz, Hauptstraße 60-62, 56856 Zell-Merl/Mosel
  • Robert Parker
    Bordeaux
    Hallwag Verlag
  • Stuart Pigott
    Die führenden Winzer und Spitzenweine Deutschlands
    Econ Verlag
  • Stuart Pigott
    Franken, Baden, Württemberg. Zu Winzern und Weingärten
    Hallwag Verlag
  • Stuart Pigott
    Rhein und Mosel. Zu Winzern und Weingärten
    Hallwag Verlag
  • Horst Scharfenberg
    Deutschlands Weine 1998/99
    Hallwag Verlag

Audio
Wein und Gesundheit

Bilder aus: Stuart Pigott, Rhein und Mosel. Zu Winzern und Weingärten, Hallwag Verlag

 

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