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  25./26.06.1999

  • Jedes Sandkorn ein Zeichen - Die Lange Nacht der Wüste

     

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    Archiv 1999

    Archiv 1998

    Moderation:  Susanne Schröder
     Peter Kiefer
    Studiogäste:  Salim Alafenisch
     Achill Moser
     
    "In dieser Wüste gibt es eine große Zahl böser Geister und auch heiße Winde. Es gibt hier weder Vögel in der Luft noch Tiere auf der Erde. Nach allen Richtungen ausspähend, so weit das Auge reicht, um den rechten Weg zu finden, findet man nichts anderes, wonach man sich richten kann, als die vermodernden Gebeine toter Menschen, die den Weg bezeichnen."

    Aus dem "Bericht über die buddhistischen Länder" des bedeutenden chinesischen Mönches Faxian, der zwischen 399 und 414 eine berühmte Wallfahrt unternahm.

    Wüstenbild

    "Rundum Sand, nichts als grobkörniger und mehlfeiner Sand. Soweit das Auge reichte, sah ich ein erstarrtes Meer aus komlexen Dünenrippeln, vom Wind zu überwältigenden Klippen und elliptischen Halbmondkurven modelliert. Einen Moment schien mir die Umgebung mehr aus einem Traum als der Wirklichkeit entsprungen. Doch dieser Traum war kein Traum: Mit immergleichen Schritten kroch ich wie eine Ameise gegen die Grenzenlosigkeit der Wüste an, deren Aggressivität sich hinter unglaublicher Schönheit und Ästhetik Versteckte. Und weider war ich ein Seiltänzer, der auf dem schmalen Rücken eines Halbmodes balancierte, und mein Körper war der Apparat, mit dem ich mir meinen geistigen Antrieb nutzbar machte."

    Achill Moser, zu Fuß unterwegs im Sandmeer der Gashun-Gobi
    Aus : Die Wüste Gobi
    Achill Moser, Georg Künzinger, Cathleen Naundorf
    Bucher Verlag, München

     
    Achill Moser Achill Moser, seit 1979 als freier Journalist, Fotograf und Buchautor tätig. Spezialthema: Die Wüsten der Welt, Mehrere Reisen in der chinesischen und mongolischen Gobi.
    Salim Alafenisch Salim Alafenisch
    Selbst ein Kind der Wüste, wird Salim 1948 in der Negev-Wüste geboren. Als Sohn eines Beduinenscheiches hütet er während seiner Kindheit Kamele. Mit 14 lernt er lesen und schreiben. Nach abgeschlossener Matura und einem Aufenthalt in Großbritannien, studiert er in Deutschland Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1987 beschließt er Schriftsteller zu werden. Als Meister der orientalische Erzählkunst gelingt es ihm immer wieder Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen.

    Salim Alafenisch:

    Amira, Prinzessin der Wüste
    Der HörVerlag,
    1 MC 3-89584-052-1
    Kassettencover Amira wächst zum schönsten Mädchen des Beduinenstammes der Löwen heran. Aus der Vielzahl der Heiratsbewerber will sie auf Rat der Großmutter den erwählen, der ihr die schönste Geschichte erzählen kann. - In seiner Rahmenhandlung beschreibt der Autor (und selbst Sohn eines Beduinenscheichs) Lebensbedingungen, Alltag und Gebräuche der Wüstennomaden. Die eingestreuten, bildhaft ausgeführten Geschichten trägt er (selbst) poetisch dicht im Tonfall des traditionellen arabischen Märchenerzählers vor. Kurze Intermezzi auf arabischen Saiteninstrumenten verdichten die Stimmung und setzen Ruhepunkte. Die Binnengeschichten sind dem Autor jedoch deutlich wichtiger als die etwas abrupt endende Rahmenhandlung. Leicht exotische und eher besinnliche Unterhaltung für ältere Grund-schulkinder. (Buchvorlage erschien Ravensburger Buchverlag 1994.)
    Hörbeispiel Kassette

    Überleben in der Wüste:
    "Wer die durchglühten Dünen und felsigen Mondlandschaften der Sahara bereist und auf die Lager der Nomaden trifft, wird sich fragen, wie diese Menschen hier leben können. Ein paar verstreute Zelte oder Mattenhütten im Hitzedunst oder Sandnebel, vielleicht einige Esel und Ziegen, ein paar dürre Bäume und Sträucher, in der Ferne das ein oder ander Kamel auf magerer Weide - keine Grundlage menschlicher Existenz, wie es scheint. Um in der Wüste leben und überleben zu können, muß man über ein komplexes System von Nahrungsbeschaffung und Vorratshaltung verfügen, Tatkraft und Kenntnisreichtum mit Geduld, Ausdauer und Anpassungsfähigkeit verbinden. Denn das Nomadenleben ist das genaue Gegenteil von dem, was mancher vielleicht mit "Schäferidylle" oder "Hirtenromantik" verbindet: Es ist ein Leben in steter Aktivität und Bewegung im Rhythmus der Jahreszeiten, oft unter großen Entbehrungen. Viehherden, Jagdbeute und Sammelprodukte aus der Natur sowie der Import von Agrarprodukten, vor allem Hirse, bilden die vielfältigen Zweige der Nomadenwirtschaft. Viele Nomaden sind zugleich Händler und Bauern, Handwerker und Viehzüchter, Karawanenführer, Jäger und Sammler - früher waren sie auch Krieger und Karawanenräuber."

    Aus: Ténéré - durch die südliche Sahara
    Maximilien Bruggmann und Hans Ritter
    Bucher Verlag, München

    Nomade
    Aus: "Ténéré - durch die südliche Sahara", S. 67

    Tuareg der Air-Region unterwegs mit ihren Reitkamelen
    Tuareg der Air-Region unterwegs mit ihren Reitkamelen, die
    mit Kreuzholm-Satteln, ledernen Ziertaschen und Fransengehängen
    ausgestattet sind.

    Links:

    • http://www.wdr.de/tv/chamaeleon/archiv/1998/07/3.html
      Normalerweise leben Kamele in trockenen, heißen Gegenden, in Wüsten oder Halbwüsten. An diese Lebensräume haben sie sich phantastisch angepaßt: So können Kamele sehr lange ohne Wasser auskommen und ihre Füße mit den zwei Zehen weisen eine gut gepolsterte, breite Sohle auf. Ideal für ein weiches, sandiges Geläuf. Als Reit-, Zug- oder Packtier konnten Menschen mit ihrer Hilfe große Entfernungen durch unwirtliche Gebiete überwinden. Kamele liefern Wüstenbewohnern aber auch Milch, Fleisch, Wolle und Dung. Mit letzterem kann man sich ein wärmendes Feuer machen, denn nachts ist es in den meisten Wüsten empfindlich kalt.
    • http://www.weltrekordreise.ch/a_akt_sandstd.html
      Eine grosse Kamelkarawane mit vielen Jungtieren, begleitet von zwei berittenen Viehtreibern, zieht langsam an markanten Zeugenfelsen vorbei, die spektakulär aus der unendlichen Wüste ragen. Der stolze Eigentümer dieser ansehnlichen Herde folgt seinen kostbaren 'Wüstenschiffen' in einem angenehm klimatisierten Allradfahrzeug im Schritttempo auf guter Asphaltstrasse. Diese unerwartete, faszinierende Wüstenbegegnung bringt unsere Stimmung auf Hochtouren und beflügelt unser Wüstengefühl entlang der TAP-Line (=Trans-Arabien-Oelrohres) durch die Einsamkeit der grossen Sandwüste Saudiarabiens.

    Das folgende Rezept zeichnet sich durch zwei große Vorzüge aus:

    1. Die Menge reicht auch für die größte Festgesellschaft
    2. Das Kamel läßt sich perfekt vorbereiten; der Koch hat am Festtag selbst mit der Zubereitung fast keine Arbeit mehr (abgesehen vom Tranchieren und dem Reiskochen.)
    Das Rezept ist übrigens ein traditionelles Rezept aus dem Niger.

    Zutaten für ca. 400 Personen:

    4 Trappen (Fam. der Kranichvögel mit hühnerähnlichen Arten in den Steppen und Halbwüsten)
    500 Datteln
    2 Schafe
    200 Regenpfeifer-Eier
    1 großes Kamel
    20 Karpfen (Zweipfünder)
    Dattelpalmenblätter
    diverse Gewürze

    Und so geht's:

    Man grabe ein Feuerloch. Flammenmeer auf eine ca. 1m tiefe Lage glühender Kohlen herunterbrennen lassen.
    Die Eier separat kochen.
    Die geschuppten Karpfen sodann mit geschälten Eiern und den Datteln füllen. br> Die fein gewürzten Trappen mit den gefüllten Karpfen, die Schafe mit den Trappen füllen.
    Sodann das Kamel mit den gefüllten Schafen füllen.
    Das Kamel kurz ansengen, dann mit Dattelpalmenblättern umwickeln und in der Glut vergraben.
    Als Beilage Reis servieren !

    Guten Hunger !!!

    • http://www.weltrekordreise.ch/a_aktuelld.html
      Aktuelle Bilder der Reise nach Dubai
    • http://www.wirtschaft.uni-kassel.de/Nutzinger/Mitarbeiter/Achim/Libyen.htm
      Der Einstieg in die Piste, laut Reisebeschreibung die "relativ problemlose Überquerung der ersten Dünenkette", erweist sich dann allerdings als starker Tobak: auf 50 bis 100 Meter Höhe schätzen wir den ersten Hang. Wir lassen Luft aus den Reifen, nehmen Anlauf - und bleiben auf halber Höhe im butterweichen Sand stecken. Und bis zu den Seen sind es 50 km durch z.T. noch höhere Dünen! Wir gelangen schließlich zu der Erkenntnis, daß dies für uns mit den vollbepackten BMW's kaum zu schaffen ist, zumal der Sand nach Auskunft eines Einheimischen noch weicher werden soll. Wir beschließen also, unseren Enduristenstolz zu vernachlässigen und für die Tour einen Jeep zu chartern. Die Fahrt zu den Salzwasserseen inmitten des unendlichen Dünenmeeres ist auch so ein unvergeßliches Erlebnis! Unvergeßlich - das gilt auch für die Eindrücke, die das Wadi Mathendous nach weiteren 150 km Piste für uns bereithält: dutzende, teils meterhohe Felszeichnungen von Elefanten, Giraffen, Rindern, Moufflons zieren die Felswände des Wadis, in dem wir ganz alleine sind mit den zehntausend Jahre alten Graffitis. Daß die Sahara einmal eine fruchtbare Landschaft war, durch die grasende Elefanten- und Giraffenherden zogen, können wir uns dann am nächsten Tag ganz gut vorstellen beim Anblick riesiger Weizenfelder inmitten der Sandwüste. Ein gigantisches Bewässerungsprojekt mit siebzig kreisrunden, jeweils 50 ha großen Getreidefeldern zeugt vom libyschen Willen, von Nahrungsimporten unabhängig zu bleiben. Motorrad in der Wüste
    • http://www.awi-bremerhaven.de/WBGU/wbgu_veroeffentlichungen.html Vom 30. November bis zum 11. Dezember 1998 findet in der senegalesischen Hauptstadt Dakar die zweite Vertragsstaatenkonferenz der "UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung" http://www.unccd.ch/statt. An der UN-Konferenz, auf der neben Finanzierungsfragen auch die Fortschritte bei der Bekämpfung der Bodenzerstörung auf der Tagesordnung stehen, werden Minister und Staatschefs aus aller Welt teilnehmen. Deutschland, das ab 1999 in Bonn das Sekretariat der Wüstenkonvention beherbergt, wird durch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, http://www.bmz.de/ Dr. Ursula Eid, vertreten sein. Ziel der Konvention ist die Bekämpfung der Bodenzerstörung in Trockengebieten, die durch Eingriffe des Menschen und Klimaänderungen verursacht wird.
    • Achill Moser
      Zu den Goldquellen König Salomos Schwer liegen die Schiffe im Gold von Aquaba zu Wasser. Beladen mit 450 Zentnern Gold, Sandelholz und Edelsteinen aus dem fernen Ophir laufen sie in den Hafen von Ezion - Geber ein. Das endgültige Ziel ist Jerusalem, wo König Salomo mit dem Gold dem Gott Jahwe einen Tempel bauen will. Der Bekannte Abenteurer Achill Moser machte sich auf die Suche nach dem legendären Goldland König Salomos. Sein Ziel liegt irgendwo im tiefsten Herzen Afrikas ...
    • http://www.geograf.mittelfranken.com/kontin/afrika/
      sahel/sahelma.htm#Die Dürre- und Hungerregion

      Reichsstadt-Gymnasium - Dinkeslbühler Str. 5 - 91541 - Rothenburg über die „Sahelzone"
      Wüstentypen, nach Gesteinsuntergrund geordnet:
      • die Sandwüste:
        Wir stellen uns die Wüste immer als ein von gelbem Sand bedecktes Gebiet ohne Wasser und Vegetation vor. Diese Vorstellung trifft aber nur auf die Sandwüste, ca.20% aller Wüsten, zu. Die Sandwüste entsteht in einer gewaltigen Mulde oder einem Schuttkegel. Hier sammelt sich das verwitterte und herabgespülte feine Material von den die Mulde umgeben den Bergrücken an. Der Sand besteht zur Hauptsache aus Quarz (Element des Granits, von dem er abgesplittert wurde) und aus Gips. Die feinsten Körnchen werden vom Wind über das ganze umliegende Gebiet verteilt. Eine relativ dünne Sandschicht bedeckt den Untergrund und gleicht die Unebenheiten seiner Oberfläche aus. Der Wind weht nun diese Sandkörnchen zu wellenartigen Hügeln, die wir Dünen nennen und die bis zu 200 m hoch sein können. An manchen Stellen bewegen sich gewaltige Sandmassen mit einem Gewicht von Millionen von Tonnen unaufhaltsam in regelmässigen Wellen über den Felsgrund. Wie die Wogen eines Ozeans - nur viel langsamer - bewegen sich die Dünen, bald anwachsend, bald kleiner werdend, über das Gebiet einer Sandwüste.
      • die Felswüste:
        Sie entsteht durch Windabtragung. Die ausblasende und abhebende Tätigkeit des Windes, überall dort, wo keine Pflanzendecken oder Erdkrusten die lockeren Verwitterungsstoffe schützen, liess den fruchtbaren Boden verschwinden. Zurück blieben Felsen und Steine. Diese werden vom Wind stark angegriffen. So stehen wir heute vor den übriggebliebenen Gerippen, die aus härterem Gestein bestehen. Dieses Gestein weist häufig bizarre Formen auf: Felslöcher, wabenartig durch löcherte Felswände, Pilzfelsen und Zeugenberge. Das Gebiet einer Felswüste ist stark durchfurcht und hat steile Abhänge. Die Oberfläche ist weitgehend vom Fels des Untergrundes oder vom groben Verwitterungsschutt gebildet, da das feinere Material ausgeweht ist. 70% aller Wüsten sind Felswüsten.
      • die Salzwüste:
        Salzwüsten befinden sich in flachen, abflusslosen Gebieten. Von den umgebenden Bergländern breiten sich während den seltenen, kurzen, aber äusserst heftigen Niederschlägen Schuttkegel und Schwemmfächer in der Ebene aus. Hier ist das Material sehr fein und ungeheuer salzangereichert und lässt fast vollkommen ebene Ton- und Lehmböden entstehen. Nach Niederschlägen verwandeln sich Ebenen in sumpfige Salzseen. Da das Wasser sehr schnell verdunstet, bildet sich eine salzige Kruste. Im meistens trockenen Zustand sind die Salzpfannen trotz der vielen breiten Trockenrisse und der glühenden Sonne «problemlos» begehbar. In nassem Zustand können sie von keinem Menschen durchquert werden.
      • die Kies- oder Geröllwüste:
        Diese Wüsten entstehen in weiten, flachen Aufschüttungsgebieten. Hier liegen die verschiedensten Steinblöcke, feines Material und Felsbrocken auf einem Schuttkegel (an Gebirgsrändern) oder aber in ehemaligen Flussbetten. Der Wind trägt nun das feine Material weg, und zurück bleibt eine Art Geröllhalde. Kümmerliche Vegetation klammert sich an Stellen, die durch Steine ein wenig geschützt sind. Dieser Wüstentypus ist relativ selten anzutreffen.
      • die Lehmwüste:
        Die Lehmwüste ist in Ebenen und Becken anzutreffen. Die Oberfläche ist von einer praktisch humusfreien, tonartigen, harten Kruste bedeckt. In der Trockenzeit zeigt diese tiefe Risse. Während Niederschlägen wird die Lehmwüste meist überschwemmt. Das Wasser kann jedoch nicht durch die Kruste in den Boden versickern: es verdunstet. Eine Lehmwüste ist also eine überaus unfruchtbare Ebene, wo wir ausser ein paar fleckenhaften Flechten sozusagen keine Pflanzen vorfinden. Diese weisen oft Salz- und Kalkanbildungen auf. Die dünne, aber harte Mergel- und Staubkruste schützt die Wüste vor weiterer Winderosion.

        Von: Martin Reck, 1985

    • Wenn Sie noch mehr über Wüsten wissen möchten:
      http://www.geocities.com/SunsetStrip/
      Lobby/5200/science/schularbeit.htm
    weitere Buchtips:
      Bücher von Salim Alafenisch
      • Die acht Frauen des Grossvaters
      • Amira, Prinzessin der Wüste
      • Das Kamel mit dem Nasenring
      • Amira im Brautzelt
        mit Lochmann, Sabine (Ill.):
      • Die Nacht der Wünsche
      • Das versteinerte Zelt
      • Der Weihrauchhändler
      • Die Schwalbe
      • Azizas Lieblingshuhn
        mit Konsek, Dieter (Ill.)

      Bücher von Achill Moser
      • Im Kielwasser des Odysseus
        Abenteuer der Meere
      • Die Wüste Gobi
        Von Moser, Achill
        (Begegnung mit dem Horizont)
        Bucher Verlag, München
        Buchcover
    • Ténéré - durch die südliche Sahara
      Maximilien Bruggmann und Hans Ritter
      Bucher Verlag, München
    • Antoine de Saint-Exupéry
      Der Kleine Prinz

      "Das ist für mich die schönste und traurigste Landschaft der Welt. Hier ist der kelien Prinz auf der Erde erschienen und wieder verschwunden. Schaut diese Landschaft genau an, damit ihr sie sicher wiedererkennt, wenn ihr eines Tages durch die afrikaniche Wüste reist. Und wenn ihr zufällig da vobei kommt, eilt nicht weiter, ich flehe euch an - wartet ein bißchen, gerade unter dem Stern! Wenn dann ein Kind auf euch zukommt, wenn es lacht, wenn es goldenes Harrhat, wenn es nicht antwortet, so man es fragt, dann werdet ihr wohl erraten, wer es ist. Dann seid so gut und laßt mich nicht weiter so traurig sein: schreibt mir schnell, wenn er wieder da ist..."
      Antoine de Saint-Exupéry

      Der kleine Wüstenprinz

      "Lieber Herr Saint-Exupéry
      (wo Sie auch immer sind)
      Ich schreibe Ihnen, um Ihnen zu sagen, daß ich ihn wiedergefunden habe - den kleinen Prinzen. Ich habe ihn gefunden, in dem ich die gleiche Route entlang der Westküste geflogen bin, auf der Sie in den zwanziger Jahren mit dem Postflugzeug unterwegs waren. Im südlichen Teil Marokkos, in der Sahara, habe ich Station gemacht und verweilt, genau wie Sie es vorgeschlagen habe und da habe ich ihn gefunden. Er lachte mich an, sein Haar war voll goldenem Sand... Er hat meine Fragen nicht beantwortet und mich nur gefragt, wer ich denn sei, daß ich in diesen verlassenen Ort der Welt komme. Ich habe ihm erzählt, daß ich hierher gekommen bin, weil mir ein weiser Mann in seinem Buch vermittelt hat, ich solle in der Wüste haltmachen..."

    • Bernhard Weber
      Der Wüstenprinz
      Bucher Verlag, München

      Nicht zufällig erinnert der Teitel des Buches "Der Wüstenprinz" an die Geschichte des "kleinen Prinzen". Bernard Weber, wie Excupéry ein leidenschaftlicher Pilot, hat sich in einem historischen Flugzeug auf die Spuren Saint-Excupérys begeben.

    • Jim Grace
      Versuchung der Wüste
      Blessing Verlag
      Thema: moderne Version das Fastenzeit Jesu in der Wüste
    • Mario Giordano
      KARAKUM
      Abenteuer in der Salzwüste
      Rowohlt Taschenbuch Verlag, ab 10 Jahre

      Endlich ist es so weit! Robert ist auf dem kleinen Wüstenflugplatz Aschchabad nah der turkmenischen Grenze angekommen. Bald wird er bei seinem Vater sein, der als Chefingenieur an einer Gaspumpstation in Nebyt-Dag arbeitet. Zu seiner Enttäuschung holt ihn sein Vater nicht selbst vom Flughafen ab. Stattdessen wird Robert von Pjotr, einem russischen Rauhbein, im Lastwagen zur Station gebracht. Auf dem Lastwagen befindet sich auch die Turbine, die auf der Station schon dringend erwartet wird. Und auch Pjotrs Neffe Murad wird mitgenommen. Er möchte zu seinem Vater, der in der Wüste Ziegen züchtet. Unterwegs passiert es dann. Nach einer Autopanne sitzen die drei Reisegefährten mitten in der Salzwüste Karakum fest! Pjotr versucht bei glühender Hitze Hilfe zu holen. Die Lage wird zusehends kritischer. Doch da hat Robert eine fantastische Idee...

    • Kast, Verena:
      Traumbild Wüste
      Von Grenzerfahrungen unseres Lebens
      (Träume als Wegweiser)
      Walter-Vlg, 1992
    • Chatwin, Bruce:
      Was mache ich hier
      Aus d. Engl. v. Kamp, Anna
      Hanser, C, 1991
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