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 Lange Nacht
 Sendung vom: Samstag 4.12.1999   • 23:05

Lange Nacht mit deutschen Autoren
Ende der Bescheidenheit
Weltuntergang
Moderation:  Liane Dirks
 Dr. Hajo Steinert
Studiogäste:  Judith Hermann
 Felicitas Hoppe
 Dagmar Leupold
 Kathrin Schmidt
 Christoph Peters
 Jens Sparschuh

Vor 30 Jahren hat sie im Kölner Gürzenich stattgefunden: Die Gründungsversammlung des deutschen Schriftstellerverbandes VS.

Aus klassischen Einzelgängern werden mit einem Schlag gewerkschaftlich orientierte Verbandsmitglieder. Ihr wohl prominentester Vertreter, der Nobelpreisträger Heinrich Böll, machte klar, worum es ging: "Es soll hier öffentlich Tacheles geredet werden", meinte er, und zwar nicht über Literatur, sondern über Geld. Denn das Buch war ein Produkt, der Autor Produzent und damit hatte er das Recht auf anständige Bezahlung. Was Böll in seiner berühmt gewordenen Rede verlangte, war das "Ende der Bescheidenheit".

Viel hat der VS seitdem erreicht und viel hat ihn bewegt. Jetzt sind "Aufbrüche" Thema des Jubiläumskongresses in Köln.

In der Langen Nacht stellen 6 deutsche Autoren ihre Literatur vor, ihre Visionen und ihr Selbstverständnis: Judith Hermann, Felicitas Hoppe, Dagmar Leupold, Kathrin Schmidt, Christoph Peters und Jens Sparschuh. Die Lange Nacht mit deutschen Autoren aus dem Kölner Gürzenich.

"Das Ende der Bescheidenheit"

30 Jahre ist es her, daß Heinrich Böll das Ende der Bescheidenheit forderte. Schluß sollte sein mit dem falsch verstandenen Geniekult seitens der Schriftsteller und Schluß sollte sein mit der Geringschätzung der Schriftsteller seitens der Gesellschaft. Er redete wie immer mit eher leiser Stimme, gleichbleibender Tonhöhe, humorvoll zugespitzten Formulierungen und gut gesetzten Pointen. Diese Rede wurde berühmt. Gehalten im Kölner Gürzenich bei der Gründungsversammlung des Verbands begann mit ihr eine neue Ära von Autorenpolitik. Bei aller Unterschiedlichkeit wollte die Schriftsteller fortan gemeinsam einstehen für ihre Rechte. Viele der Forderungen, die damals aufgestellt wurden, sind heute erfüllt, doch die mahnende Stimme Heinrich Bölls vermittelt noch immer die Frage: was ist Literatur dieser Gesellschaft wert? Hier ein kleiner Ausschnitt aus der damals gehaltenen Rede:

Hörbeispiel Heinrich Böll

Related Links:
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Judith Hermann

"Sommerhaus später"
erschienen als Audio Book
bei: Der Hör Verlag
gelesen von Judith Hermann
2 Cassetten

Judith Hermann: 1970 in Berlin geboren, lebt als Journalistin und freie Schriftstellerin in Berlin. "Sommerhaus später" ist ihre erste literarische Publikation.


Sommerhaus später

"Sommerhaus später"
Erzählungen
Fischer Taschenbuch Verlag
(Collection S. Fischer)
1999

Judith Hermann erzählt Geschichten von der Angst vor dem abgebrochenen, verhinderten, ungelebten Leben. Nur passiv oder als Zuschauer, nur spielerisch lassen sich ihre Figuren in »Lebensläufe« ziehen. Sie übernehmen keine Verantwortung, ihr Spiel heißt, »sich so ein Leben vorstellen«. Judith Hermanns Geschichten sind ratlose Geschichten, aber sie verfügen über die Zwischentöne und die Intensität, dieser Ratlosigkeit ihre Sprache zu geben und so vielleicht einen Ausweg offen zu halten.
http://www.s-fischer.de/sfischer/
global/suche/home.htm

Harris Dzajic und Volkmar v. Pechstaedt führten mit der Berliner Autorin Judith Hermann (28) vor ihrer Lesung im Jungen Theater in Göttingen ein Werkstattgespräch über ihre schriftstellerische Arbeit und ihren Erzählband »Sommerhaus, später« in "Wortlaut. Göttinger Zeitschrift für neue Literatur"
http://www.hainholz.de/wortlaut/
jhinterv.htm


Felicitas Hoppe Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe


Felicitas Hoppe

Die eigentümliche Farbe des erlebten Seeabenteuers regte Richard Wagner zu seiner romantischen Oper "Der fliegende Holländer" an. Sehnsucht und Gleichmut sind die Farben, die Felicitas Hoppes Erzählung "Pigafetta" geflaggt hat. Es sind die Farben des Meeres. Die Autorin des Prosabands "Picknick der Friseure", der bei seinem Erscheinen vor drei Jahren viel gelobt und mit dem "aspekte"-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, wagt sich mit ihrem zweiten Buch in ein Haifischbecken der Tradition. Sie spielt mit dem Mythos der Seefahrt. Im Mai 1997 stach Felicitas Hoppe als zahlender Gast eines Frachtschiffs in See. Knapp vier Monate lang unternahm sie eine Reise von Hamburg nach Hamburg, einmal um die Welt. "Ich glaube schon, daß ich mal so eine Reise machen wollte, wobei mich Schiffe besonders anziehen", so Felicitas Hoppe. "Eine Flugreise um die Welt wäre nicht interessant für mich. Das hängt mit dem Tempo der Schiffe und natürlich mit der Geschichte der Schiffe zusammen, das ist was sehr Romantisches. Plötzlich dachte ich, warum eigentlich nicht, und stieß auf diese Frachtschiffagentur und habe dann diese Reise gebucht. Es war ganz klar, daß ich sie auch mache, um weg zu sein. Ich wollte richtig gerne einfach mal ein paar Monate überhaupt nichts mit zu Hause, mit Berlin und so zu tun haben. Das Schreibvorhaben war in dem Sinn kein Vorhaben, sondern es war ein Hintergedanke, etwas, das vielleicht möglich wäre, was aber überhaupt nicht die Motivation für die Reise war, absolut nicht. Ich dachte mir: Wenn was dabei rauskommt, um so besser, und wenn nicht, dann schau, was mit dir geschieht. Also, da war alles möglich." weiterlesen:
http://www.dradio.de/cgi-bin/
es/neu-lit-buch/2110.html


Ende der Saison

Dagmar Leupold

1955 in Niederlahnstein geboren, studierte Komparatistik in Marburg, Tübingen und New York. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Dagmar Leupold lebt in Kirchseeon bei München.

Ende der Saison Roman
S. Fischer Verlag 1999

Monticiano, ein kleiner toskanischer Ort, Mitte September. Das unbeständige Wetter mit heftigen Regenfällen beginnt, der Wind pfeift über die roten, erzhaltigen Hügel, es riecht nach Sommerende. In der Bar Lippi kommt man zusammen, führt endlose Gespräche über Sensationen und Alltägliches, die gastritische Großmutter, das Erbe, die Steuern, die Regierung oder darüber, wie lang es eigentlich dauert, auf der Via Cassia nach Rom zu fahren. Oder über den merkwürdigen Deutschen, der seit kurzem auf dem nahen Monte Siepi in einem Zelt lebt und der, wegen seinen schulterlangen roten Haare und seinem einnehmenden Lachen, nur »Il Santo« genannt wird. Flüchtig, eher zufällig ergeben sich erotische Geschichten zwischen Santo und mehreren Frauen. Da ist Cinzia, die Bibliothekarin, deren Bücher nach Holzschnitt, Muskat, Zimt und Vanille duften, die Kindergärtnerin Sara, die der Enge und Armut Kalabriens floh, und die aufreizend spröde siebzehnjährige Donatella, die ältere Tochter der Lippis. Gaia, ihre siebenjährige Schwester, neugierig dabei, die Welt zu entdecken und selbst zu erfinden, verfolgt Santo und seine Verhältnisse mit großem Forschungsinteresse. Und Irene kommt ins Spiel, eine Kindheitsfreundin von Santo. Sie reist durch die Toskana und bewegt sich, ohne es zu wissen, auf Santo zu. Eines Tages verschwindet Santo, scheinbar so willkürlich, wie er gekommen ist. Dagmar Leupold erzählt eine eigentümlich schwebende Geschichte, kunstvoll zusammengefügt aus einzelnen Episoden, in denen das leichthändige Erzählen den eigensinnigen Figuren folgt und sich dabei verschiedene Perspektiven und Stimmen gibt. In einer luziden, präzisen und zugleich spielenden, schwerelosen Sprache entwirft sie ein Mobile erzählerischer Lust.


Die Gunnar-Lennefsen-Expedition

Kathrin Schmidt

Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie veröffentliche zuletzt den Gedichtband "Flußbild mit Engel" und erhielt für ihre Gedichte den Leonce- und Lena-Preis 1993 und den Lyrikpreis der Sadt Meran 1994 sowie den Förderpreis zum Hans Erich-Nossack-Preis des Bundesverbandes der deutschen Industrie 1997. Sie lebt in Berlin. "Die Gunnar-Lennefsen-Expedition" ist ihr erster Roman.

Kathrin Schmidt
Die Gunnar-Lennefsen-Expedition
Kiepenheuer&Witsch Verlag 1999

Einen solchen Roman, wie ihn Kathrin Schmidt vorlegt, mit einer reichen, kraftvollen und poetischen Sprache, einer überbordenden Körperlichkeit und Erotik, einer grotesken Komik und unerschöpflichen Phantasie, hat es lange nicht mehr gegeben. Mit ihrer epischen Urkraft erzählt Kathrin Schmidt eine Art weiblicher Körper- und Familiengeschichte deutscher Aufbrüche und Verhängnisse, mit einem plebejischen Humor, dem die Lust nie ganz vergeht.

Kathrin Schmidt, aus: "Die Gunnar-Lennefsen-Expedition":
um schließlich von der familie der trichterspinnen zu reden: tegenaria meine langsam ins lieben geratende winkelspinne litt nicht an zuckendem herzen eher an langen spinnwarzen die ich umging wenn ich hineinschauen wollte, ihre innerhalb unseres hauses lebende art webte die bekannten dreieckigen netzdecken die in eine kurze röhre übergehen ich mußt immer wieder während der hoffnungslosen paarungszeiten ihr maskulines pendant abends herumlaufen sehen ratlos gespannt. zwar legte sie eier doch starb nicht daran wie die meisten spinnen sie hatte ja mich. ich beschloß hinüberzualtem zu ihr und ihr abzunehmen die sorge um ei und pendant dabei vergaß ich dem männlichen teil der verziehung ins herze zu schauen ich war immer so auf die weiblichen spinnentiere beschränkt in meinem spiel daß der satz des lehrers spinnen haben kein herz mir vollkommen herzlos erschien und ich niemals versuchte männlichen tieren unter die häute zu dringen stöbernd als hasimaus bis ich ihm viel zu seltsam war dem lüdekinghans mit meinem alten gesicht und dem leib einer neunjährigen springspinne." Aus: Über Trends und Tendenzen der neuen deutschen Gegenwartsliteratur. von Denis Scheck in einer Gesprächsrunde in Klagenfurt mit Uwe Held (Ullstein), Christian Döring (DuMont) sowie dem Sprecher der Bachmann-Jury, Iso Camartin. :
http://www.dradio.de/cgi-bin/
es/neu-lit-g/12.html


Christoph Peters Christoph Peters


Christoph Peters

http://www.frankfurter-verlagsanstalt.de/
frames/fva_a_frs_autoren.html

Wer ist Christoph Peters? Er ist nicht Ichthyologe am Frankfurter Zooaquarium, und er hat auch nicht in Köln Biologie studiert. Möglicherweise wurde er 1966 in Kalkar am Niederrhein geboren und studierte nach dem Besuch des Bischöflichen Internatsgymnasiums Collegium Augustinianum Gaesdonck Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, 1993 als Meisterschüler. Sicher ist, daß er seit 1995 am Flughafen Frankfurt/Main als Fluggastkontrolleur beschäftigt ist und in Mainz lebt. 1998 erhielt er den Martha-Saalfeld-Förderpreis. Sein erster Roman Stadt Land Fluß wurde 1999 mit dem Niederrheinischen Literaturpreis und dem "aspekte"-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosa-Debüt ausgezeichnet

Christoph Peters
Stadt Land Fluß
Roman
Frankfurter Verlagsanstalt 1999

"Nachdem Hanna sich endlich entschlossen hatte, mich zu lieben, erklärte sie unsere Geschichte umgehend zum Wunder." "Seit Gabriel Celestes 1605 mit dem Erscheinen des ersten Teils seines berühmten Romans Der gesottene Ochse oder Von der vielfältigen Lust des Fleisches die moderne Erzählkunst begründete, haben Schriftsteller versucht, den Leser über den Wirklichkeitsgrad ihrer Geschichten zu täuschen." Mit diesem für den weiteren Romanverlauf äußerst wichtigen Fingerzeig beginnt eine komisch-tragische Liebesgeschichte, die gleichzeitig ein literarisches Spiel mit Fiktion und Realität ist. Thomas Walkenbach, der Erzähler in Stadt Land Fluß, ist dreiunddreißig und Kunsthistoriker. Zu Beginn des Romans in ausgesprochen schlechter Verfassung, hadert er mit den ungleich erfolgreicheren Kollegen und trinkt Unmengen von Schnaps. Seit Jahren bearbeitet er abwechselnd die Philosophie der Zentralperspektive und das Leben des Holzschnitzers Henrick Douwerman, ohne zu einem rechten Ergebnis zu kommen. Seine Frau Hanna sorgt als Zahnärztin für beider Lebensunterhalt und ist nicht nur aus diesem Grund seine wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Doch eines Tages ist Hanna nicht mehr da. Gründe dafür deutet Walkenbach nur an. Um so ausführlicher erzählt er seine Lebensgeschichte, allerdings in der für ihn günstigsten Version, Wesentliches stets verschweigend. Mit Selbstironie und Galgenhumor zieht er den Leser hinein in die Welt seiner Kindheit in Niel, einem niederrheinischen Bauerndorf, dessen rauhe Lebenswirklichkeit ihn in die Kunst der spätgotischen Bildschnitzer flüchten läßt, vom Studium in der Großstadt, aus deren Hektik er sich in die klaren Linien der italienischen Renaissancemalerei träumt. Er erzählt von den ersten ungelenken, dann erfolgreichen Versuchen, Hannas Liebe zu gewinnen, während er auf dem Behandlungsstuhl in ihrer Zahnarztpraxis sitzt, und von "Glück der Kategorie, die in der Brust schmerzt". Ironisch, zärtlich und mit hintersinnigem Humor, in einer präzisen, zuweilen harten, immer poetischen Sprache, verfolgt der Roman Stadt Land Fluß die Geschichte der einzigartigen Liebe von Hanna und Thomas Walkenbach: den Weg der großen Gefühle durch die Banalitäten des Alltags, hinein in eine fatale Abhängigkeit, die für Walkenbach nur mit zunehmend raffinierteren Strategien des Selbstbetrugs zu bewältigen ist. Und zusehends treten die wahren Gründe für Hannas Abwesenheit zutage. Christoph Peters legt mit seinem ersten Buch einen modernen Schelmenroman vor, voller Intelligenz, sprachlicher Genauigkeit, Humor und einiger Hinterlist. Und er gibt dem Leser, der bei dieser fesselnd erzählten Geschichte stets auf der Hut sein sollte, einige Rätsel auf, indem er ihn von der ersten Seite an auf eine ebenso nachdenkliche wie amüsante literarische Spurensuche schickt.

Mehr über den Autor:
www.frankfurter-verlagsanstalt.de
Rezension von "Stadt Land Fluß" im DeutschlandRadio:
http://www.dradio.de/cgi-bin/
es/neu-lit-buch/838.html



Jens Sparschuh

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-1978 Philosophie/Logik in Leningrad. 1978-1983 Assistent an der Humboldt-Universität Berlin. 1983 Promotion. Seither freiberuflich tätig. Er veröffentlichte u.a. "Kopf-Sprung. Aus den Memoiren des letzten deutschen Gedankenlesers". 1989, sowie zahlreiche Hörspiele und bislang zwei Kinderbücher. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1996 den Förderpreis vom Bremer Literaturpreis.

Jens Sparschuh
Lavaters Maske
Roman
Kiepenheuer&Witsch Verlag 1999

In seinem neuen Roman "Lavaters Maske" erzählt Jens Sparschuh die Geschichte eines Schriftstellers, der - auch für ihn selbst einigermaßen überraschend - an Lavater, den Freund-Feind Goethes und Begründer des Physiognomie gerät, bei seinen Recherchen über Maskeraden des Lebens die aberwitzigsten Erfahrungen macht und dabei fast sein Gesicht verliert.



Die Lange Nacht wird musikalisch am Piano begleitet von Markus Burger

Hörbeispiel aus: spiritual standards: "Kommet ihr Hirten"

Die CD ist erschienen bei:
Alex Merck Music GmbH
Trajanstrasse 18
50678 Köln

 

 

 

 

 


Junge Autoren

Eine Lange Nacht mit jungen Autoren

Der Literaturbetrieb lechze geradezu nach Jungautoren, meinte die TAZ. Auch in diesem Jahr habe er seinen Jungstar aus der Taufe gehoben und ihn zum Protagonisten einer neuen Autorengeneration erklärt: Benjamin Lebert, 17 Jahre alt und Autor des autobiographischen Internatsromans "Crazy", den er bereits mit 16 geschrieben hat. Im vergangenen Jahr war es die 28jährige Judith Hermann, die mit ihrem Erzähldebüt "Sommerhaus, später" nicht nur Kritik und Leser ins Schwärmen brachte, sondern angesichts der um die 100 000 verkauften Exemplare wohl auch den Verlag.
http://www.dradio.de/dlf/
sendungen/langenacht/990528.html

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