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  • Dagegen ist kein Kraut gewachsen

    Die lange Nacht der Dummheit

     

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Rodin: Der DenkerEines ist klar: Es gibt immer einen Dummen mehr, als man denkt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich kluge Menschen aller Zeiten mit tiefsinnigen Erörterungen über die Dummheit ein wenig zurückgehalten haben. Sie wußten, wie zum Beispiel Rober Musil einräumt, daß wir "gelegentlich alle dumm" sind. Außerdem schließen Bildung, berufliche und gesellschaftliche Stellung Dummheit keineswegs aus, sondern scheinen sie oft sogar zu ermutigen. Sie machen sicher und "einwandsimmun". So ist es angebracht, sein Licht demonstrativ unter den Scheffel zu stellen. Dann macht das Lästern über die Dummheit der anderen erst richtig Spaß, besonders zu Wahlkampfzeiten, in denen die vermeitlich Klügeren "uns" für dumm verkaufen wollen. In der Langen Nacht gilt: keine Dummheiten machen, aber darüber gesprochen werden darf allemal.

Autor:
Peter Zudeick
Sprecher:
Peter Drescher
Musik:
Beatles, George Benson, Eagle Cherry, André Heller, Robert Long, Eva-Maria Hagen, Arik Brauer, Reinhard Mey, Bonnie Raitt

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