Junge Menschen beteiligen sich politisch wie wie hier an "Occupy" in Frankfurt am Main. (Bild: picture alliance / dpa / Arne Dedert)
Occupy-Demonstrationen, Stuttgart 21, Anti-Atomkraft-Proteste, unter den Demonstranten sind viele junge Menschen. Die Jugend bewegt sich, engagiert sich - sofern man sie lässt. Keine Spur von "Null-Bock-Generation", ein großer Teil der Jugendlichen heute möchte mitbestimmen, möchte an den gesellschaftlichen Entscheidungen und Entwicklungen beteiligt werden. Und viele engagieren sich, in Parteien, Vereinen, Nichtregierungsorganisationen, Jugendräten und -parlamenten.
Doch wie Ernst werden sie genommen? Schaut man genauer hin, so zeigt sich: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander: Die Mitglieder der Jugendparlamente haben kein Stimmrecht, in Parteien werden die Ideen der jungen Mitglieder ignoriert, und auch die jüngsten Proteste gegen die Bankenmacht wurden aus den Reihen der Politik als Sozialromantik abgetan.
Experten fordern längst mehr Mitsprache für die jungen Menschen in unserer Gesellschaft, und zwar von Kindesbeinen an. Dabei berufen sie sich unter anderem auf die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen,die auch Deutschland unterzeichnet hat.
Wie viel Mitbestimmung ist in unserer Demokratie von jungen Menschen gewünscht? Welche Partizipationsmöglichkeiten gibt es vor allem für junge Menschen unterhalb der Wahlrechtsgrenze?
Unter 18 - Politisch ausgegrenzt?
Jugendliche und ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten, darum geht es in der Lebenszeit, an der Sie sich tatsächlich beteiligen können, ob unter 18 Jahren oder älter. Rufen Sie an: 00800 4464 4464, so die kostenfreie Telefonnummer oder schreiben Sie uns: lebenszeit@dradio.de
Und mit dabei sind unter anderem:
Laura Töpfer, Vorsitzende der Partei PETO - Die Junge Alternative in Monheim
Angelika Graf, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der SPD
Uwe Kamp, Referent für Kinderpolitik des Deutschen Kinderhilfswerks
Prof. Dr. Roland Roth, Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler
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