2013 soll er endlich umgesetzt sein, der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Für berufstätige Eltern ist es wichtig, ihre Kleinkinder in guten Händen zu wissen. Aber auch Hausfrauen geben ihre Kinder in die Kita, damit sie möglichst früh gefördert werden und Kontakt zu Gleichaltrigen haben. Doch es gibt immer noch zu wenig Plätze. Warum also nicht Eltern belohnen, die ihr Kind zu Hause lassen?
Wer auf den Rechtsanspruch verzichtet und die Kindererziehung selbst übernimmt, bekommt Geld vom Staat. Für die sogenannte Herdprämie stellt die Bundesregierung 400 Millionen Euro bereit, Geld, das in den Kindertagesstätten dringend gebraucht würde, für eine bessere Ausstattung und hochwertige Pädagogik.
Es geht also um mehr als einen Aufbewahrungsort. In der Kita lernen Kinder Sozialverhalten, sie sollen Selbstbewusstsein entwickeln und Selbstvertrauen bekommen. Sie entdecken andere Lebenswelten, die ihnen das eigene Zuhause nicht zeigen kann. Von diesem Angebot profitieren alle Kinder, nicht nur die aus bildungsfernen Schichten.
Welche Betreuungsform bevorzugen Eltern und welche ist die beste für das Kind - die Betreuung zu Hause, in der Kindertagesstätte oder bei der Tagesmutter?
Was ist für Kleinkinder pädagogisch wertvoll und sinnvoll, wann muss frühkindliche Erziehung ansetzen?
Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen:
Prof. Dr. Birgit Leyendecker
Universität Bochum, Entwicklungspsychologin
Mitautorin der NUBBEK-Studie über die Betreuungssituation von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter
Birgit Fischer
Leiterin der Kindertagesstädte Wunderwelt in Wermelskirchen
Prof. Dr. Ingvill C. Mochmann
Mutter von drei Kindern mit Kindergarten-Erfahrung
Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer:
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Oder mailen Sie uns unter: E-Mail: lebenszeit@dradio.de
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