Private Vorsorge, so lautet die vom Staat propagierte Devise. Doch das ist leichter gesagt als getan. Viele Menschen fühlen sich schlichtweg überfordert. Das zeigt auch eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Demnach halten die Vielfalt des Angebots und die Furcht vor einer falschen Entscheidung viele davon ab, überhaupt erst einen Vertrag abzuschließen. Hinzu kommt, dass viele Menschen finanziell gar nicht in der Lage sind, fürs Alter vorzusorgen.
Die Versorgungslücke ist also programmiert. Doch wer hilft, wenn die Rente nicht reicht? Soll etwa ein minimales Existenzgeld eingeführt werden, wie jetzt vom Zukunftsforscher Horst Opaschowski vorgeschlagen? Oder brauchen wir zur Grundsicherung eine Art Bürgergeld im Alter? Welche Ideen gibt es und wie kann die Rente der Zukunft aussehen?
Die Gäste:
Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler, BAT Stiftung für Zukunftsfragen Hamburg,
Thomas Langer, wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Instituts für Altersvorsorge
Michael Rath, Deutsche Rentenversicherung im Rheinland
Ingo Nürnberger, DGB-Rentenexperte
Birgid Becker, Wirtschaftsjournalistin, Deutschlandfunk
Eine Sendung von Petra Ensminger (Recherche) und Bettina Schmieding (Moderation)
Mehr zur Sendung:
Beiträge zum Nachhören
Lebenszeit
Was spricht für die Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters?
Sendezeit: 10.02.2012, 10:10
Sex-Umfrage I
Sendezeit: 03.02.2012, 10:13
Immer früher, immer freier? Der Umgang mit Sexualität heute
Sendezeit: 03.02.2012, 10:11
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