Killerspiele stehen im Fall eines Amoklaufs oft unter Generalverdacht. Aber wirken sie tatsächlich enthemmend? Während die Wissenschaftler darüber diskutieren, gilt der Zusammenhang in den Medien als ausgemacht. Die Spiele-Community fühlt sich von den Berichten unfair behandelt.
Bravo, ARD! Das ist mal Qualitätsfernsehen: Gnadenlos enttarnt und persifliert Olli Dittrichs neue Satiresendung "Frühstücksfernsehen" selbst sakrosankte Institutionen wie die "Tagesschau", lobt Andreas Stopp. Sein Mitgefühl gilt den Machern des "echten" Frühstücksfernsehens.
Fast konnte man in den letzten Wochen ein wenig den Blick dafür verlieren, dass in München ab Montag über eine der schlimmsten Mordserien der Geschichte der Bundesrepublik verhandelt wird. Gisela Friedrichsen wird für den "Spiegel" vom NSU-Prozess berichten - sie hat einen der begehrten Journalistenplätze bekommen.
Dass ein Unternehmenssprecher Journalisten verlockende Angebote macht, das mag moralisch fragwürdig sein, ist aber Kern seines Berufsbildes. Der Skandal beginnt dort, wo der Journalist darauf eingeht und sich tatsächlich beeinflussen lässt.
Am 03. Mai 1953 startete die Bundesrepublik ihren Auslandsrundfunk: die Deutsche Welle. Das Ziel des Programms war es, das Bild eines demokratischen Deutschlands in die Welt zu vermitteln. Inzwischen ist die Deutsche Welle eine multimediale Anstalt, die in über 30 Sprachen ihr Publikum erreicht.
Der Fall Raif Badawi ist symptomatisch für die Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit im Königreich. Badawi wurde letzten Sommer wegen Veröffentlichungen im Internet verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, auf seiner Facebook-Seite und seiner Internetpräsenz den Islam beleidigt zu haben.
Die deutschen Tageszeitungen verlieren an Auflage. Viele haben bereits betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, um Kosten zu sparen. Nun trifft es auch die Mitarbeiter des Bremer Weser-Kuriers. Der Vorstand plant, ein Drittel der Stellen zu streichen.
In Griechenland waren Zensur und politische Einmischung in journalistische Arbeit schon vor der Krise an der Tagesordnung. Die Krise hat die Journalisten aufgerüttelt. Viele wollen wieder unabhängig berichten, gerade über Skandale im Land.
In der "MediaAct"-Studie wurden die Einstellungen von Journalisten zum Thema Medienkritik und Medienselbstkontrolle in zwölf europäischen Ländern untersucht. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass in deutschen Redaktionen wenig kritisiert - aber auch wenig gelobt wird.
Sechs digitale Spartenkanäle bieten ARD und ZDF an. Die Länder fordern die öffentlich-rechtlichen Anstalten nun dazu auf, die Zahl auf drei zu verringern. Die Fernsehkritikerin Klaudia Wick ist der Meinung, dass man gerade jetzt an den sechs Programmen festhalten sollte.
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Markt und Medien
Meydan TV
Sendezeit: 18.05.2013, 17:26
Öffentlich-rechtl. Fernsehen in Russland
Sendezeit: 18.05.2013, 17:22
Neue Zeitung, alte Sorgen
Sendezeit: 18.05.2013, 17:11
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