Überall wird gespart, auch an der Radiokunst. "Radio Zukunft. Tage der Audiokunst" - so heißt eine Tagung an der Berliner Akademie der Künste. Sie fragt, welchen Stellenwert Kunst und Kultur im Radio noch hat.
Gespräche im kleinen Kreis zwischen Journalisten und Politikern sind vetraulich. Was hier besprochen wird, dringt in der Regel nicht nach außen. "Der Spiegel" hat kürzlich gegen diese Regel verstoßen - nun folgt die Konsequenz.
Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat dapd Insolvenz angemeldet, am 1. März. Die Begründung: Die nötigen Investitionen seien ausgeblieben. Die Zukunft der rund 180 verbliebenen Mitarbeiter ist damit völlig ungewiss.
Die Kardinäle kommen in Rom zum Konklave zusammen, um abgeschirmt von der Außenwelt spätestens bis Ostern ein neues Oberhaupt der katholischen Kirche zu wählen. Twitternachrichten sind nicht zu erwarten: Das Hotel der Kardinäle und die Sixtinische Kapelle wurden mit hochtechnisierten Geräten ausgestattet, die jedes Mobiltelefon sofort entdecken, berichtet Thomas Migge.
Die "New York Times" nennt ihre Auslandsausgabe "International Herald Tribune" in "International New York Times" um. Im Herbst soll neben dem neuen Namen auch eine maßgeschneiderte Website für das internationale Zielpublikum vorgestellt werden.
Noch bevor das gerade beschlossene Gesetz in Kraft getreten ist, streiten sich die Betroffenen, über seine Auslegung. Matthias Spielkamp, Gründungsredakteur von iRights.Info, einem Internetportal zu Urheberrechtsfragen, über das, was das Leistungsschutzrecht in seiner jetzigen Form regelt.
Die "Frankfurter Rundschau" bleibt erhalten. Neuer Mehrheitseigner ist die Frankfurter Societät, 35 Prozent hat der FAZ-Verlag erworben. Ob diese "Sanierungsfusion" das Überleben der FR sichert, wird auch davon abhängen, ob sie ihre linksliberale Ausrichtung wird beibehalten können.
Die dänische Politik reformiert die Subventionierung des Medienmarktes: Wurde zuvor die Verteilung von Zeitungen unterstützt, kann sich künftig jeder um staatliche Mittel bewerben, der journalistische Inhalte produziert - ob auf Zeitungspapier oder im Internet.
90 Prozent der US-Medien werden kontrolliert von sechs großen Konzernen - 1983 waren es noch 50 Unternehmen. Vielerorts haben sich Medienmonopole gebildet. Doch in den letzten Jahren werden unabhängige Medien wieder erfolgreicher, wie das Beispiel der Nachrichtensendung "Democracy Now" zeigt.
Das Buch "Meinungsmacht" von Uwe Krüger beschäftigt sich mit dem Problem von Distanz und Nähe im Journalismus. Der Leipziger Medienforscher hat untersucht, wie eng die führenden Journalisten des Landes mit den Eliten aus Politik, Militär und Wirtschaft verbunden sind.
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Beiträge zum Nachhören
Markt und Medien
Interview Michael Spreng, Journalist und Politikberater
Sendezeit: 15.06.2013, 17:24
Whistleblower - Interview mit Guido Strack
Sendezeit: 15.06.2013, 17:19
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Sendezeit: 15.06.2013, 17:19
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