Dyskalkulie, so lautet der Fachbegriff für eine auffällige, intelligenzunabhängige Rechenschwäche. Die betroffenen Kinder fallen in der Schule zunächst gar nicht besonders auf, weil sie abgesehen vom Rechenunterricht ja ordentliche Leistungen zeigen.
Doch mit zunehmender Komplexität der mathematischen Aufgaben wird das Problem immer deutlicher. Die Kinder sind den Anforderungen nicht mehr gewachsen und schreiben fortgesetzt schlechte Noten. Alles Üben scheint vergeblich und oft genug führt der Mathefrust auch zu einem Absacken der Leistungen in den anderen Fächern und gefährdet insgesamt den Schulerfolg. Laut Experten ist Dyskalkulie weit verbreitet, aber bei vielen Eltern und vor allem vielen Lehrern weitgehend unbekannt. Das ist dramatisch, denn Kindern mit Rechenschwäche kann geholfen werden, wenn sie frühzeitig therapeutisch gefördert werden.
Sendung mit Hörerbeteiligung: 00800-4464 4464 oder pisaplus@dradio.de
Studiogäste:
Martina Schneider, Lerntherapeutisches Zentrum Rechenschwäche/Dyskalkulie Köln (LZR)
Hans Joachim Lukow, Zentrum für angewandte Lernforschung, Osnabrück
Beitrag:
Doris Arp: Tim lernt rechnen - Reportage aus einer Therapiestunde
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