Zum ersten Mal überhaupt hat die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, die Arbeitsbedingungen von Lehrerinnen und Lehrern in 23 Staaten weltweit miteinander verglichen - doch Deutschland ist nicht mit dabei. Die Kultusminister hatten sich im vergangenen Jahr gegen eine Teilnahme an der Untersuchung entschieden.
Das wollte wiederum die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht hinnehmen und hat ihrerseits eine inoffizielle Studie unter Deutschlands Lehrkräften auf den Weg gebracht. Und die Ergebnisse überraschen: Im internationalen Vergleich braucht Deutschland sich nicht zu verstecken. Was also können andere Länder - ausnahmsweise mal - vom deutschen Bildungssystem lernen? Und was liegt dennoch im Argen und müsste dringend reformiert werden? Darüber reden wir diesmal bei PISAplus mit den Machern der deutschen und der internationalen Lehrer-Studie.
Studiogäste:
Marianne Demmer, Vorsitzende der GEW
Matthias von Saldern, Prof. für Pädagogik an der Universität Lüneburg
Roland Schneider, OECD
Beiträge:
Vanessa Dähn: Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland zu ihrer Arbeitssituation (Umfrage)
Markus Nowak: Ein polnischer Lehrer im Porträt (Beitrag)
Armin Himmelrath: Interview mit dem bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle
Links zum Thema
Internationale OECD-Studie zum Vergleich der Lehrer-Arbeitsbedingungen
Kurze deutsche Zusammenfassung der OECD-Studie
Ergebnisse der GEW-Studie zu den Arbeitsbedingungen in deutschen Klassenzimmern
Mehr zur Sendung:
Deutschlandfunk
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Wissenschaft im Brennpunkt
Beiträge zum Nachhören
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Analphabetismus in Deutschland ist kein Randproblem
Sendezeit: 11.02.2012, 14:35
PISAplus, 11.02.2012, komplette Sendung
Sendezeit: 11.02.2012, 14:05
Wenn der Schulhof zur Eisbahn wird
Sendezeit: 04.02.2012, 14:36
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