Der gerichtliche Streit um Spickmich-Beurteilungen in dieser Woche hat gezeigt, wie empfindlich Lehrer reagieren können, wenn Schüler den Spieß mal umdrehen und selbst in die Rolle des Notengebers schlüpfen.
Während die Spickmich-Noten wenig Einfluss auf den weiteren Werdegang eines Lehrers haben, werden Schulnoten und Zeugnisse zunehmend wichtige Weichensteller in unserer leistungsorientierten Gesellschaft.
Mit dieser wachsenden Bedeutung wird auch die Bewertung von Schülern verstärkt hinterfragt. Die Zahl der Beschwerden von Eltern, die die Noten ihrer Kinder ungerecht finden, hat deutlich zugenommen. Notenkonflikte, die sich laut Fachliteratur durch ein Höchstmaß an Transparenz bei der Leistungsbewertung reduzieren lassen.
PISAplus fragt: Wie lässt sich diese Transparenz erreichen? Welche Bewertungsmethoden sind dabei hilfreich? Wie können sich Eltern einen besseren Überblick über Schulleistungen verschaffen? Und was können sie tun, wenn Noten nicht nachvollziehbar sind?
Sendung mit Hörerbeteiligung:
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oder pisaplus@dradio.de
Studiogäste sind:
- Prof. Reinhold Jäger, Bildungsforscher und Leiter der Lehrerausbildung an der Uni Koblenz-Landau
- Sabine Czerny, Grundschullehrerin in Bayern
- Joy Neuhaus, Schülersprecherin an der Liebfrauenschule Köln
- Barbara Kols-Teichmann, Geschäftsführerin der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW in Düsseldorf
Beiträge:
Hilde Braun: Wie nachvollziehbar sind Noten? Umfrage: Eltern und Schüler
Anne Burghard: Weg von schwammigen Beurteilungszeugnissen Lehrer und Eltern an der Sternenschule in Köln-Troisdorf entwickeln neues Zeugnis-System
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Seit 16:10 Uhr
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