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POLITISCHE LITERATUR

SENDUNGSARCHIV

Sendung vom 31.03.2008

Der feinsinnige Kosmopolit

Friedrich Rothe zeichnet die intellektuelle Entwicklung des Harry Graf Kessler nach

Als der Kunstmäzen, Publizist, Verleger und Diplomat Harry Graf Kessler 1937 im Exil in Frankreich starb, war er einsam, mittellos und fast vergessen. Seit einigen Jahren wird er wiederentdeckt. Auf die umfangreiche Kessler-Biografie des amerikanischen Historikers Laird Easton lässt nun der Berliner Literaturwissenschaftler Friedrich Rothe ein elegant geschriebenes Porträt folgen.

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Der große Unzeitgemäße

Stephan Schlak legt eine ungewöhnliche Biografie über den Freiburger Politologen Wilhelm Hennis vor

Systematisch abgeschlossene Monografien waren nicht seine Sache. Wilhelm Hennis entlud sein Denken vielmehr in "gewittrigen kleinen Aufsätzen", schreibt sein Biograf Stephan Schlak, der es jetzt mit seinen 200 leserfreundlichen Seiten dem Porträtierten gleichzutun scheint. Dabei verknüpft er die Gedanken des 1923 geborenen Freiburger Politologen Wilhelm Hennis mit den "Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik".

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Die Verbrechen der Gebirgsjäger

Hermann Frank Meyer: "Blutiges Edelweiß. Die 1. Gebirgs-Division im Zweiten Weltkrieg"

"Blutiges Edelweiß" ist keine Jubelmonografie zum ehrenden Gedächtnis der Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg, die sich auf die Kunst des Weglassens beschränkt. Hermann Frank Meyer hat penibel recherchiert und dokumentiert auf 800 Seiten die Gräueltaten der 1. Gebirgs-Division.

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Abgesang auf einen Traum

Heinz Bude über "Die Ausgeschlossenen"

Wenn es darum geht, soziale Ungleichheit zu beschreiben, dann hat sich der Dualismus zwischen arm und reich inzwischen verschärft zu einem zwischen drinnen und draußen. Die Rede ist auch von "sozialer Exklusion". Diesem Problem hat der Kasseler Soziologe Heinz Bude bereits vor zwei Jahren gemeinsam mit Andreas Willisch einen Sammelband gewidmet. Jetzt hat Bude seine Thesen zu einem düster pessimistischen Abgesang auf den Traum von der gerechten Gesellschaft verdichtet.

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Sendung vom 17.03.2008

Terroristen unter uns

Annette Ramelsberger: "Der deutsche Dschihad"

Als das Bundeskriminalamt 2007 im Sauerland eine Terrorzelle aushob, war das Entsetzen groß: Mitten in Deutschland hatten junge Männer versucht, eine Bombe zu bauen. Von sechs Attentatsversuchen in Deutschland berichtet die Journalistin Annette Ramelsberger. In "Der deutsche Dschihad" warnt sie vor der Gefahr, die von islamistischen Terroristen ausgehe - eine Rezension von Albrecht Metzger.

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Geteilte Erinnerung

Stefan Wolle: "Der Traum von der Revolte. Die DDR 1968."

Die Wahrnehmung der 68er in der DDR: ein Aspekt, der bisher nicht sonderlich Beachtung gefunden hat. Einerseits war die SED-Spitze durchaus angetan von den Forderungen der westlichen Studentendemonstrationen in Paris und sonstwo. Andererseits konnte die DDR-Führung die Inhalte und Auswirkungen auf die ostdeutsche Jugend der 68er schwer kontrollieren. Der Historiker Stefan Wolle beschreibt die DDR-Seite der 68er stichhaltig und kenntnisreich.

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Irrglaube an die militärische Allmacht

Olivier Roy erklärt, warum der Westen seinen "Krieg gegen den Terror" nicht gewinnen kann

In seinem Buch "Der falsche Krieg" stellt der französische Orientalist Olivier Roy der US-Politik gegen den internationalen Terrorismus ein vernichtendes Zeugnis aus. Er führt unmissverständlich vor Augen, welches Unheil eine aus Ideologie geborene Machtpolitik anzurichten vermag.

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Erst Spion, dann Unperson

Irina Liebmann: "Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt"

Rudolf Herrnstadt, im Westen eher unbekannt, war Journalist und Kommunist. Im Zweiten Weltkrieg spionierte er für die Sowjetunion, später in der DDR wurde er Chefredakteur der Zeitung "Neues Deutschland". Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere wurde er "parteipolitischer Fraktionsbildung" bezichtigt und aus der SED ausgeschlossen. Seine Tochter Irina Liebmann hat ein Porträt geschrieben.

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Sendung vom 10.03.2008

Von CIA bis Axel Springer

In dieser Woche stellt die Redaktion Bücher eines breiten Themenspektrums vor: Es reicht von der Arbeit des US-Geheimdienstes CIA über den deutschen Verleger Axel Springer und Adolf Hitlers Theologie sowie seine Kriegsreligion bis zum Klimawandel.

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Im Namen der Demokratie

Die CIA im Fadenkreuz

Das Veto des scheidenden Präsidenten George W. Bush gegen ein vom US-Kongress verabschiedetes Anti-Folter-Gesetz hat bei US-Bürgerrechtlern und der demokratischen Opposition helle Empörung ausgelöst. Damit bleibt die CIA weiterhin ermächtigt, andernorts verbotene Verhörmethoden einzusetzen. Welche das sind und womit sich der US-Geheimdienst außerdem befasst, ist Thema zweier Neuerscheinungen.

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Kath.Gottesdienst aus 77880 Sasbach,16.06.2013

Sendezeit: 16.06.2013, 10:06

"Ökonomie des glücklichen Lebens" Teil 1: Yanis Varoufakis

Sendezeit: 16.06.2013, 09:30

Presseschau

Sendezeit: 16.06.2013, 08:50

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