Helmut Digel hat im deutschen Sport immer beide Rollen gespielt: Scharfzüngiger Systemkritiker auf der einen Seite, Spitzenfunktionär auf der anderen. Der emeritierte Soziologie war bis vor zwei Jahren Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Tübingen.
Dazu bestimmt er seit fast zwei Jahrzehnten die Geschicke der deutschen und Internationalen Leichtathletik mit. Bis in Jahr 2001 stand der heute 68-Jährige an der Spitze des DLV. Zeitgleich war er Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees. Zudem sitzt Digel im neunköpfigen Führungsgremium des Leichtathletik-Weltverbandes.
Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 30. Mai 2013 als Audio-on-demand abrufen.
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Sportgespräch mit Helmut Digel-"Das Dopingproblem hat dem Sport nicht geschadet"
Sendezeit: 30.12.2012 23:30
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