Es gibt Krankheiten, die werden von einem einzigen veränderten Gen verursacht und die genetische Veränderung kann von einer Generation zur nächsten vererbt werden. Die Kinder von Rheuma-Patienten machen sich oft Sorgen, dass auch sie eines Tages die Krankheit bekommen. Doch diese Sorge scheint unberechtigt.
Nicht ein einzelnes verändertes Gen löst zum Beispiel Gelenkrheumatismus aus, sondern es spielen viele verschiedene Genvarianten zusammen. Aber auch der Lebensstil ist wichtig. Das betonten Experten im Vorfeld des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, der morgen in Köln beginnt.
Professor Ulf Müller-Ladner ist Direktor der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim.
Frage: Was ist heute schon über die genetischen Faktoren von Rheuma bekannt?
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