Künstliche Gelenke sind nur das letzte Mittel der Chirurgie in der Behandlung von Rheuma. Schon viel früher im Krankheitsverlauf kann eine Operation den Patienten helfen. Ein Besuch vor Ort in der Rheumaklinik Bad Bramstedt.
Folge vier des Programmschwerpunkts Rheuma.
Die Rheumachirurgie hat sich in den vergangenen Jahren ähnlich stark weiter entwickelt wie die medikamentöse Therapie, sie wird mittlerweile in allen Krankheitsstadien eingesetzt.
Dabei unterscheiden Mediziner zwischen vorbeugenden und wiederherstellenden Eingriffen. Vorbeugend ist eine Operation, bei der zum Beispiel im frühen Stadium eine entzündete Gelenkschleimhaut aus dem Gelenkinnenraum entfernt wird. Rekonstruktive Operationen werden fast immer im Spätstadium der Erkrankung notwendig. Dann werden unter anderem Sehnen oder ganze Gelenk ersetzt.
Viele Patienten sind an vielen Gelenken gleichzeitig erkrankt. Die Operationen bringen ihnen deutliche Linderung, sie mindern Schmerzen und bringen ihnen Beweglichkeit zurück. Doch die chirurgischen Eingriffe müssen gut in das therapeutische Gesamtkonzept eines Rheuma-Patienten eingepasst werden. Enge Absprachen zwischen den behandelnden Rheumatologen und dem operierenden Orthopäden sind notwendig.
Der Deutschlandfunk überträgt Operationen live aus dem Klinikum Bad Bramstedt.
www.rheuma-zentrum.de
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