Operative Eingriffe könnten mit einem erhöhten Demenzrisiko einher gehen. (Bild: picture alliance / dpa / Balazs Mohai)
Gerade ältere Menschen sind nach einem chirurgischen Eingriff häufig verwirrt. Meistens erholen sie sich wieder gut. Mitunter markiert dies den Beginn einer Demenz. Bislang machten Ärzte die Narkose für diese Komplikation verantwortlich.
Doch Tierversuche an der University of Pennsylvania legen den Verdacht nahe, dass auch der Eingriff selbst Auslöser für die Verwirrtheit sein könnte. Die Forscher hatten ihre Experimente an genetisch veränderten Mäusen durchgeführt, die besonders anfällig sind für eine Alzheimer-Demenz. Die Tiere zeigten nach einer Blinddarm-Entfernung kognitive Störungen - aber auch für Alzheimer-typische Veränderungen im Gehirn. Fragen an Prof. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar in München.
Das vollständige Gespräch mit Hans Förstl können Sie mindestens bis zum 25.02.2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.
Mehr zur Sendung:
Beiträge zum Nachhören
Sprechstunde
Vom Tiefschlaf bis zur örtlichen Betäubung - Moderne Anästhesie
Sendezeit: 11.06.2013, 10:10
Radiolexikon: Toxoplasmose
Sendezeit: 04.06.2013, 11:06
Erstes internationales Tatoo- Symposium
Sendezeit: 04.06.2013, 10:46
dradio-Recorder
im Beta-Test: