Mit einem Kribbeln im Mund kann es anfangen. Oder mit einem Juckreiz oder Hitzegefühl. Manchmal geht es aber auch ganz schnell: binnen weniger Minuten schwellen die Schleimhäute zu, es kommt zu Atemnot und Kreislaufproblemen: Ein anaphylaktischer Schock - die schwerste Form einer allergischen Reaktion. Nicht immer reagieren Menschen, die unter einer Lebensmittelallergie leiden, so heftig.
Menschen, die wissen, dass sie allergisch reagieren auf Erdnüsse, Kiwis, Sellerie, Fisch oder Äpfel, sollten dennoch in Betracht ziehen, ein Notfallset bei sich zu haben - für den Fall der Fälle. Es sollte ein Anti-Histaminikum enthalten, also ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen, ein flüssiges Kortison gegen Entzündungsreaktionen sowie Adrenalin für den Fall, dass Atemwegs- oder Kreislaufbeschwerden auftreten.
Martin Winkelheide im Gespräch mit Frau Prof. Christiane Bayerl über mögliche Auslöser von Lebensmittelallergien: Warum sind Sellerie-Allergien bei uns weit verbreitet, in den USA dagegen Erdnuss-Allergien? Wie finden Betroffene heraus, wogegen sie allergisch reagieren? Was sagt ein Hauttest aus? Wie zuverlässig sind Blutuntersuchungen?
Links zum Thema:
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
Deutscher Allergie- und Asthmabund
Deutsches Grünes Kreuz
Deutsche Gesellschaft für Dermatologie
Beiträge zum Nachhören
Sprechstunde
Interview Prof. Hartmut Siebert über ärztliche Kunstfehler
Sendezeit: 21.05.2013, 11:35
Radiolexikon Cholera
Sendezeit: 21.05.2013, 11:06
Ernährungssituation von Senioren
Sendezeit: 21.05.2013, 10:45
dradio-Recorder
im Beta-Test: