Heute Nacht ging das Internationale Jahr der Astronomie offiziell zu Ende. Die Vereinten Nationen hatten dieses Themenjahr ausgerufen, um an die großen Ereignisse des Jahres 1609 zu erinnern: die erste astronomische Nutzung des Fernrohrs durch Galileo Galilei und das Erscheinen der "Astronomia Nova", der neuen Astronomie. Mit diesem Buch streifte der aus Weil der Stadt stammende Johannes Kepler der Astronomie die mittelalterlichen Fesseln ab.
Das Jubiläum ist zwar vorbei, aber die Sternkundler wollen auch 2010 wieder zu einem Jahr der Astronomie machen. Während des offiziellen Uno-Jahres gab es Projekte in fast 150 Ländern dieser Erde: Öffentliche Beobachtungen, Vorträge, Fernsehshows, Ausstellungen, Planetariumsprogramme, preiswerte Teleskope für jedermann, Veranstaltungen in Schulen und Kindergärten usw. Das dabei entstandene Netzwerk von Forschern und Himmelsenthusiasten aus aller Welt soll lange Bestand haben.
So wollen die Profiastronomen aus den traditionell starken Forschungsländern mit den Wissenschaftlern in weniger entwickelten Ländern zusammenarbeiten. Unter anderem sind Austausch oder Gastaufenthalte von Forschern, Ingenieuren und Lehrern geplant. Außerdem sollen etablierte Universitäten Patenschaften für Universitäten in unterentwickelten Ländern übernehmen. Ziel ist, dass Astronomie in möglichst vielen Ländern der Erde wahrgenommen und auch wissenschaftlich betrieben wird.
Mit neuem Schwung soll nun auch 2010 - in jeder Hinsicht - wieder ein himmlisches Jahr werden...
Das Internationale Jahr der Astronomie
Das Fortsetzungsprojekt des Internationalen Jahres der Astronomie
Die Ausstellung „Sternstunden â€" Wunder des Sonnensystems“
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Sternzeit 13. August 2011
Sendezeit: 13.08.2011, 16:56
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