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01.08.2008

Fest der frühen Ernte

Von Damond Benningfield

Die meisten Erntefeste feiert man nach dem Ende der Saison im Herbst. Auf den Britischen Inseln gab es jedoch ein Fest der ersten Ernte. Man buk Brot vom ersten Getreide und aß es bei Dankandachten. Dieses Fest fiel auf den 1. August und hieß Lammas.

Lammas war also ein Fest zum Cross Quarter Tag, an dem eine Jahreszeit etwa zur Hälfte verstrichen war. Andere Cross Quarter Feste waren Lichtmess am 2. Februar, die Walpurgisnacht am 30. April mit dem 1. Mai und Halloween am 31. Oktober mit Allerheiligen am 1. November. In einigen Kulturen markierten diese Tage nicht die Mitte einer Jahreszeit, sondern ihren Anfang.

Im jährlichen Ablauf dürfte das Lammasfest weniger wichtig gewesen sein. Bis zum August hatte man schon einen Teil der warmen Jahreszeit genossen und war unbeschwert.

Lammas hatte sich aus der Feierlichkeit "Messe des Laibes" entwickelt. Noch älter ist das keltische Fest "Lugh". In der keltischen Mythologie war der "Leuchtende" ein hervorragender Krieger, ein Hexer und ein Meister des Handwerks und der Künste. Die Kombination verschaffte ihm hohes Ansehen bei den Göttern. Wegen seiner Verbindung zu Licht und Sonne feierte man ihn jährlich am 1. August.

Während die Traditionen der Cross Quarter Tage im Herbst, Winter und Frühjahr bis heute ihre Spuren hinterlassen haben, ist der des Sommers verschwunden. Lugh und die Feierlichkeiten des Lammas sind Geschichte.


 
 

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