Derzeit können Sie knapp eine Stunde nach Sonnenuntergang tief im Nordwesten den sonnennahen Planeten Merkur erspähen. Bis vor rund 40 Jahren war ziemlich wenig über diesen Planeten bekannt.
Morgen früh stehen Vollmond, Erde und Sonne nahezu perfekt auf einer Linie. Unser Begleiter streift dabei sogar ein wenig den Schatten der Erde. Allerdings dringen gerade mal vier Prozent der Mondscheibe in den Halbschatten ein.
Zu den großen Persönlichkeiten, die die Himmelskunde einem breiten Publikum vermittelt haben, gehört Bruno Bürgel. Er kam 1875 in Berlin zur Welt und arbeitete zunächst als Steindrucker.
Mit etwas Glück lassen sich an den kommenden Abenden vier Planeten beobachten - drei stehen tief in der Abenddämmerung, während der vierte die ganze Nacht über zu erblicken ist.
Unsere Sonne läuft gerade ins Goldene Tor der Ekliptik zwischen den Sternhaufen Plejaden und Hyaden. Entsprechend sind die meisten Wintersternbilder für uns derzeit unsichtbar - denn sie stehen mit der Sonne zusammen am hellen Tageshimmel.
Mit etwas Glück lässt sich die helle Venus nach Sonnenuntergang für ein paar Minuten tief über dem Nordwesthorizont erspähen. Vor 40 Jahren war sie das Ziel der Raumsonde Pioneer Venus eins, mit der die NASA ihre bis dahin vernachlässigte Erforschung der Venus intensivieren wollte.
Heute Abend zeigen sich am Himmel zahlreiche Sterne, der Mond und der Planet Saturn. Der Mond ist uns mit knapp 400.000 Kilometern Abstand ganz nah - bis zum Saturn sind es bereits 1,3 Milliarden Kilometer.
Parallelen zwischen Fußball und Astronomie gibt es nicht. Oder doch? Zumindest die äußere Ähnlichkeit einiger Himmelsphänomene und Fußballpersönlichkeiten lässt darauf schließen.
Wie verhalten sich sogenannte "heiße Sterne" in Haufen? Und warum existieren diese Haufen überhaupt? Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn jetzt untersucht. Ergebnis: Die jungen Sterne haben eine besondere Anziehung untereinander.
Gut getarnt: Das Sternbild des Löwen wird von zwei weiteren Raubkatzen, dem Kleinen Löwen und dem Luchs, umringt. Wer sie entdecken möchte, muss viel Fantasie haben. Sie gehören zu den unscheinbarsten Figuren am Himmel.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Presseschau
Sendezeit: 20.06.2013, 08:49
Das Wichtigste heute Morgen
Sendezeit: 20.06.2013, 08:45
Interview mit Klaus Mertes, Jesuitenpater, Leiter des Kolllegs St. Blasien
Sendezeit: 20.06.2013, 08:12
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