30.05.2013 20:10 Uhr
Alexander Schalck-Golodkowski, der "oberste Devisenbeschaffer der DDR", gilt bis heute als tief verstrickt in illegale Geschäfte. Dieses Bild korrigiert Matthias Judt in seinem Buch "Der Bereich Kommerzielle Koordinierung". Es untersucht Mythos und Realität des DDR-Wirtschaftsimperiums.
Was macht den Menschen zum Menschen? Die Frage ist so alt wie die Philosophie. In vier Salongesprächen versuchen die ZEIT-Stiftung und die Bucerius Law School eine Annäherung.
Das Zerrbild vom reichen Juden, der mit dem Verleihen von Geld sein Vermögen vergrößert, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Judentums. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt fragt nach den Wurzeln und den Folgen dieses antisemitischen Klischees.
Das Thema demografischer Wandel wird in Deutschland mit Problemen und Ängsten assoziiert. Eine andere Perspektive eröffnete jetzt eine Demografie-Tagung in Berlin: Sie stellte die wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Innovationspotenziale in den Mittelpunkt.
Dass es beim Übergang vom Dritten Reich zur bundesrepublikanischen Demokratie in vielen Staatsämtern personelle Kontinuitäten gegeben hat, ist keine neue Erkenntnis. Eine Forschergruppe entdeckte jetzt eine "verdeckte Integration" von NS-Belasteten auch beim Verfassungsschutz.
Denunziation gibt und gab es immer und überall. Ein Schaden an Leib und Leben aber entsteht daraus in Diktaturen. Historiker haben für die NS-Zeit das immense Ausmaß von Denunziationen ermittelt, für die DDR wird das Phänomen derzeit genauer erforscht.
Beiträge zum Nachhören
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Veranstaltungsreihe in Hamburg zum Wesen des Menschen
Sendezeit: 23.05.2013, 20:10
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 23.05.2013
Sendezeit: 23.05.2013, 20:10
Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt über Geld und Judentum
Sendezeit: 23.05.2013, 20:10
dradio-Recorder
im Beta-Test: