17.06.2013 09:35 Uhr
Die Handlungen der Filme ähneln sich: Ein schlechter Christ oder Moslem wird im Laufe der Handlung bekehrt und ist zum Schluss ein guter Mensch. Religionskritik war im afrikanischen Kino bisher unerwünscht. Doch das ändert sich derzeit.
Behinderte und nicht behinderte Menschen wohnen in der anthroposophischen Dorfgemeinschaft Tennental ganz selbstverständlich zusammen. Kritiker bemängeln, die Bewohner lernten dort, dass sie aufgrund ihrer Behinderung nicht arbeiten könnten, und grenzten sich so selbst aus der Gesellschaft aus.
Aus Gesprächen mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften in München entwickelte der Dramaturg Björn Bickel ein Theaterstück: Die Schauspieler sind Christen, Juden, Muslime, Sikhs. Kein Vorurteil über Glaube und Religion wird ausgelassen, und alle werden hinterfragt.
Das geplante Blasphemiegesetz ist nicht nur in Russland heftig umstritten. Kritiker monieren: Der in dem Gesetz beschriebene Straftatbestand, die Verletzung religiöser Überzeugungen und Gefühle, sei schwammig und schwer zu fassen.
Satire und Kabarett provozieren und können auch schon mal Gefühle verletzten. Heikles Thema bei vielen Kabarettisten: Die Kirche. In vielen deutschen Gemeinden gibt es mittlerweile jedoch Kabarettensembles, die brisante Themen "ihrer Kirche" selbst angehen.
An fünf Standorten wird die islamische Theologie als Studienfach unterrichtet. Hier sollen die Imame und Islamlehrer von morgen ausgebildet werden und ein Islam entstehen, der mit den Normen und Werten der Bundesrepublik vereinbar ist.
Beiträge zum Nachhören
Tag für Tag
Notizen aus Religion und Gesellschaft vom 14.06.2013
Sendezeit: 14.06.2013, 09:56
Thomas Müntzer - Luthers verstoßener Gefährte
Sendezeit: 14.06.2013, 09:51
Kühe in Gefahr - ist den Indern nichts mehr heilig?
Sendezeit: 14.06.2013, 09:47
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