18.02.2012 13:10 Uhr
So übersichtlich waren Tarifverhandlungen schon lange nicht mehr. 6,5 Prozent mehr Geld wollen die Metaller. 6,5 Prozent fordern auch die öffentlich Bediensteten. Das Frühjahr wird zum tarifpolitischen Großkampfplatz.
Zu Recht bestehen die europäischen Partner, allen voran Deutschland, auf den nötigen Strukturreformen. Nur gibt es da ein Manko: Während die positiven Auswirkungen der Reformen erst langfristig zutage treten, sind die negativen Folgen der Sparmaßnahmen sofort sichtbar, meint Publizist Jannis Papadimitriou.
Wer Syrien und seinen Menschen wirklich helfen will, sollte bis zum letzten Moment auf internationale Geschlossenheit, Diplomatie und Sanktionen setzen, statt unbedacht nach Waffenlieferungen oder Luftschlägen zu schreien, findet Tomas Avenarius von der Süddeutschen Zeitung.
Seit Jean Gabin Marlene Dietrich verfiel, hat sich wohl kein französischer Mann mehr einer deutschen Frau derart ausgeliefert wie Nicolas Sarkozy Angela Merkel, kommentiert Sascha Lehnartz von der Zeitung "Die Welt".
Nein, ein schnelles Ende ist in Syrien nicht in Sicht. Kein Ende des Regimes, kein Ende der Demonstrationen, kein Ende der Gewalt. Assad spielt auf Zeit. Aber spielt die Zeit auch ihm weiterhin in die Hände? Auf den ersten Blick ja.
Auch Ende dieses Monats wird die EZB die Märkte voraussichtlich noch einmal mit vielleicht rund 300 Milliarden Euro Liquidität versorgen. Die europäischen Regierungen sollten sich also nicht täuschen: Nicht der Fiskalpakt, sondern die EZB beruhigt derzeit die Finanzmärkte.
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