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24.05.2013
Tretroller sind nicht nur bei Kindern beliebt. (Bild: picture alliance / dpa) Tretroller sind nicht nur bei Kindern beliebt. (Bild: picture alliance / dpa)

Per Tritt schnell zur Arbeit rollen

Tretroller für Erwachsene und Kinder

Von Susanne Lettenbauer

Tretrollerfahren hat den angenehmen Nebeneffekt, dass man sehr viele Kalorien verbraucht. Es gibt auch spezielle Tretroller für Erwachsene. Beim Kauf sollte auf eine gute Qualität geachtet werden.

Beim Händler stehen sie ordentlich aufgereiht: Miniscooter in allen Farben und verschiedensten Formen. Mit Licht und ohne, als Waveboard mit Lenker, dreirädrig, sogar mit Motor und unterschiedlich großen Rädern:

"Also, wir haben hier die mit den großen Reifen, die Big Wheels. Das sind mehrere unterschiedliche Modelle. Also auf Pflastersteinen kann man die gut fahren, da sind sie besser wie die Kleineren, auch über Kieselsteine, da rutscht man nicht so leicht aus. Für kleinere Kinder aber noch nichts am Anfang, weil es zu groß ist, da würde ich erst mal einen anderen nehmen."

Die Qual der Wahl. Welcher Scooter tatsächlich technisch einwandfrei und empfehlenswert ist, hat der TÜV Süd jetzt untersucht. Tritthöhe, Trittfläche, Lenkverhalten, Klappvorrichtung, Räder und Bremsen. Erster Tipp von Stefan Kröber:

"Man sollte beachten, dass das Board nicht zu hoch über der Fahrbahn steht, damit man beim Fahren möglichst Kraft schonend antreten kann. Das heißt, je niedriger das Board über der Straße, umso weniger muss ich mich zum Abstoßen nach unten bewegen. Allerdings ist die Gefahr dann größer, dass ich mit dem Board an dem Hindernis hängen bleiben kann."

Um zu untersuchen, welche Verarbeitung optimal ist, wurden die Scooter im Labor auf einem Laufband getestet. Dabei untersuchten die Techniker unter anderem, welche Räder den Kriterien am besten standhalten. Luftbereifung oder Vollgummi, kleine oder größere:

"Kleine Räder sind beim Freizeitscooter seit Neuestem nicht mehr zulässig. Es kommt daher, dass man natürlich mit kleinen Rädern vielleicht hängen bleibt an Kopfsteinpflaster oder Schwellen, deshalb ist man auf Größenwerte übergegangen von mindestens 120 Millimetern. Der größte Sicherheitsaspekte bei den Rädern ist auch die Laufruhe, also man hat auch keine flatternde Lenksäule mehr, wenn man schneller fährt."

Größere Räder sind zwar laufruhiger, aber sie beanspruchen das Radlager mehr als die kleinen. Bei den günstigen Modellen vom Discounter kann das eine Schwachstelle sein. Beim Händler sind Ersatzlager aber vorrätig. Ebenso, wie Ersatzräder. Damit das Lager lange hält, die Schrauben immer kontrollieren, vor allem nach einer Fahrt über holpriges Gelände. Dort merkt man auch am Schnellsten, ob Trittfläche und Lenkerhöhe optimal gewählt sind.

Der Lenker sollte in Taillenhöhe eingestellt werden, sodass die Arme einen rechten Winkel bilden. Vor allem bei Kindern ein wichtiger Aspekt, um die Belastung der Schultern zu verringern.

"Scooter werden in verschiedenen Größen fabriziert. Man sollte sich seiner Körpergröße entsprechend den Scooter aussuchen. Für einen großen Erwachsenen natürlich einen langen Scooter, für ein Kind natürlich auch einen etwas Kürzeren. Die Trittfläche muss oben beschichtet sein, antirutschbeschichtet, dass man da einen ordentlichen Stand hat."

Den sollte man nicht nur, aber auch dort haben. Hat man das alles beachtet, die Klappvorrichtung richtig eingerastet und geölt, die Schrauben kontrolliert, dann steht einem flotten Scooter-Ritt zur Schule oder zur Arbeit nichts mehr im Weg.


 
 

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Verbrauchertipp: Tretroller für Erwachsene

Sendezeit: 24.05.2013 11:55

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