Das Thema "Vertreibung" muss seit je für politische Instrumentalisierungen herhalten. Das hat nicht zuletzt die Ausstellung "Erzwungene Wege", veranstaltet vom Bund der Vertriebenen im Berliner Kronprinzenpalais, wieder gezeigt. Trotz überwiegend positiver Berichterstattung in Deutschland wird die Schau etwa von polnischen Politikern heftig kritisiert.
Unsere Korrespondenten haben deshalb nachgefragt: Wie wird das Thema "Vertreibung" in den Ländern Osteuropas jenseits von Politik und Interessenverbänden diskutiert? Gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse einer jüngeren Historiker-Generation? Gibt es private Initiativen? Was leistet in diesem Zusammenhang das von der ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss angeschobene "Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität"?
20.08.: "Vertreibung und Erinnerungskultur I: Polen" - Thomas Rautenberg
27.08.: "Vertreibung und Erinnerungskultur II: Tschechien" - Peter Hornung
03.09.: "Vertreibung und Erinnerungskultur III: Ungarn" - Harriet Ferenczi
10.09.: "Vertreibung und Erinnerungskultur IV: Triest" - Henning Klüver
17.09.: "Vertreibung und Erinnerungskultur V: Siebenbürgen in Rumänien" - Eberhard Nembach
24.09.: "Vertreibung und Erinnerungskultur VI: Slowenien / Ex-Jugoslawien" - Eberhard Nembach
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Vor dem Deichbruch bei Fischbeck soll eine weitere Schute versenkt werden
Sendezeit: 16.06.2013, 13:09
Türkei: Unruhen bis zum Morgen, neue Demos angekündigt
Sendezeit: 16.06.2013, 13:06
Schmalspurbahn in Lettland
Sendezeit: 16.06.2013, 11:30
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