27.05.2012 16:30 Uhr
Leben im Inferno
Die Welt der Organismen in der Tiefe der Kontinente
Sie leben kilometertief unter der Erde, in höllischer Hitze, fernab von der Welt im Licht. Nicht die Sonne, sondern radioaktive Strahlung liefert ihnen ihre Nahrungsgrundlage: den Myriaden hochspezialisierter Mikroben, die sich im tief unten im Gestein der Kontinente zu Hause fühlen.
Die Aufregung in der westlichen Industrie war groß als China vor knapp zwei Jahren den Export von Seltenen Erden massiv beschränkte. Diese speziellen Metalle werden dringend benötigt für Flachbildschirme, Glasfaserkabel oder Windkraftanlagen.
Zivilisationserkrankungen nehmen zu, darunter Haut- und Krebserkrankungen, chronische Rückenschmerzen und Depressionen. Die Schulmedizin, die wir in der westlichen Welt kennen, stößt hier oft an ihre Grenzen. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen und dazu gehört die Traditionelle Chinesische Medizin.
Wer Milliarden von Menschen ernähren will, muss der wichtigsten Produktionsgrundlage wieder mehr Wert beimessen: dem Boden. Derzeit gehen jährlich weltweit noch rund 25 Milliarden Tonnen fruchtbare Ackerkrume verloren - durch Erosion und den Abbau von Humus. Schuld daran ist vor allem die intensive, pflügende Landwirtschaft.Es gibt verschiedene Modelle, um diesem Trend gegenzusteuern und ihn sogar umzukehren.
Im Sinne der Evolution eine Errungenschaft, die den Organismus auf Gefahr programmieren sollte, kann Angst auch krankhaft werden. Etwa jeder siebte Europäer leidet unter sozialen Phobien, Panikattacken, posttraumatischer Belastungsstörung.
Plutonium - hochradioaktiv, extrem toxisch und waffenfähig. Seit dem Atomausstieg 2011 ist in Deutschland die Marschrichtung endgültig klar: Hierzulande zählt Plutonium zum Atommüll. Das aber bringt neue Probleme mit sich.
In vielen deutschen Museen, Bibliotheken und Archiven schlummert Kulturgut wenig genutzt vor sich hin - weil es der breiten Öffentlichkeit entweder nicht recht präsent ist, oder weil einfach Informations- und Zugriffsmöglichkeiten fehlen. Mit der vom Bundestag beschlossenen Digitalisierungsoffensive und der "Deutschen Digitalen Bibliothek" sollen die Schätze jetzt gehoben und im Internet digital zur Verfügung gestellt werden.
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