Inzwischen kann man mit Licht nicht nur die Aktivität des Neurons sichtbar machen, sondern sie sogar beeinflussen. (Bild: Universität Magdeburg)
Wie ferngesteuert laufen Mäuse ständig im Kreis herum. Winzige Fliegen ändern ihre Vorlieben auf Kommando und kleine Fische schwimmen durch ein virtuelles Aquarium, das nur im Computer existiert. So etwas ist in modernen neurobiologischen Labors immer häufiger zu beobachten.
Dahinter stecken Neurowissenschaftler, die mit Hilfe einer neuen Technik, der Optogenetik, fremde Gehirne kontrollieren. Das Mittel der Wahl: gewöhnliches Licht. Damit schalten die Forscher einzelne Nervenzellen gezielt an oder aus. Indem sie das Gehirn kontrollieren, verstehen die Forscher immer besser, wie es funktioniert.Doch die Pläne gehen weiter. In Zukunft wollen sie Fehler im Nervensystem ausbessern und Krankheiten wie Parkinson oder Retinitis Pigmentosa heilen.
Manuskript zur Sendung:
Spukhafte Verhaltenskontrolle
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 (Forschung aktuell vom 20.12.10)
Links ins Netz:
 Forschung Gero Miesenböck, Uni Oxford
 Gero Miesenboeck reengineers a brain, Ted-Video
 Optogenetik beim Fadenwurm (Alexander Gottschalk)
 Nature Materials: Optogenetik
 Max-Planck-Gesellschaft: Optogenetik
 Geist und Hirn: Licht ins Neuronendickicht
 Tagesspiegel: Licht an, Krankheit aus
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