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17.06.2012
Wissenschaft liefert Romanautoren Stoff zum Fabulieren. (Bild: Science) Wissenschaft liefert Romanautoren Stoff zum Fabulieren. (Bild: Science)

Science und Fiction

Wie Thriller den schmalen Grat zwischen Fakten und Fiktion meistern

Bestseller-Autoren machen keinen Hehl daraus, dass eine Prise Wissenschaft Teil ihres Erfolgsrezeptes ist. Aktuelle Forschungsergebnisse liefern oft den Aufhänger für packende Thriller, die Millionen Leser in ihren Bann ziehen. Doch wieviel Wissenschaft verträgt ein gelungener Roman? Und wie korrekt und detailreich können Fakten aus der Forschung dargestellt werden, ohne Leser zu vergraulen?

Im Dienste der Dramaturgie verbiegt mancher Schriftsteller die Tatsachen soweit, dass es dem Leser schwer fällt, zwischen Forschung und Dichtung zu unterscheiden. Wie realistisch ist es, dass an einem kalten Wintertag in ganz Europa der Strom ausfällt? Wie weit sind Hirnforscher noch davon entfernt, uns die Erinnerungen an ein Leben einzupflanzen, das wir nie gelebt haben? Und könnte ein technisch veränderter Organismus tatsächlich einmal zum Todfeind des Menschen werden?

Am Beispiel von Neuerscheinungen diskutiert das Sachbuch-Trio des Deutschlandfunks über die Grenze zwischen Fakten und Fiktion.


Marc Elsberg: Blackout. Morgen ist es zu spät

Ethan Bayce: Mount Maroon

Bernhard Kegel: Ein tiefer Fall


Die folgenden Bücher fand das Trio ebenfalls lesenswert:


Anil Ananthaswamy: Reisen an die Grenzen der Physik. Wie Kosmologen und Teilchenphysiker an extremen Orten die Geheimnisse des Universums entschlüsseln

Andrea Wulf: Die Jagd auf die Venus und die Vermessung des Sonnensystems

Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels

Walter Schmidt: Morgenstund ist ungesund. Unsere Sprichwörter auf dem Prüfstand

Erik Orsenna: Cristóbal. Oder die erste Reise nach Indien

Michael Crichton und Richard Preston: Micro


 
 

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