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19.05.2013 · 16:30 Uhr
Shoukhrat Mitalipovs Forschungsteam ist es in den USA gelungen, Klon-Embryonen herzustellen und Stammzellen daraus zu gewinnen. (Bild: OHSU / picture alliance / dpa) Shoukhrat Mitalipovs Forschungsteam ist es in den USA gelungen, Klon-Embryonen herzustellen und Stammzellen daraus zu gewinnen. (Bild: OHSU / picture alliance / dpa)

Menschenklon

Hintergründe zum künstlichen Embryo aus Oregon

Moderation: Christiane Knoll

16 Jahre, nachdem das Klonschaf Dolly das Licht der Welt erblickte, präsentiert die Arbeitsgruppe um den gebürtigen Russen Shoukhrat Mitalipov den ersten geklonten menschlichen Embryo.

Aktualisierung: Die Veröffentlichung Shoukrat Mitalipovs ist nach Ausstrahlung unserer Sendung in die Kritik geraten. Lesen Sie hier das Gespräch von Moderator Ralf Krauter mit den dem Wissenschaftsjournalisten Michael Lange über die Hintergründe:

Peinliche Pannen

Die Technik ist in ihren Grundzügen dieselbe wie die, die bei Dolly zum Einsatz kam. Hunde, Maultiere, Rinder wurden mittlerweile geklont und bevölkern die Weiden und Ställe der Welt.

Zu Besuch bei den Kopien
Von Michael Lange
Was mit dem Klonschaf Dolly begann, hat sich auf etliche Tierarten ausgeweitet. Inzwischen gibt es geklonte Rinder, Hunde, Katzen und Affen. Bei keiner Art war es einfach und nur selten wurde mehr als ein wissenschaftliches Experiment daraus.

Dass auch der Mensch kein grundsätzliches Hindernis darstellen würde, wusste jeder Forscher. Dennoch kommt der erste "Menschenklon" überraschend. Längst schien die Stammzellforschung vielversprechender und ethisch weit unbedenklicher. Hier spielte in den letzten Jahren die Musik, hier häuften sich die Durchbrüche.

Regenerieren statt Reparieren
Von Michael Lange
Neben der wissenschaftlichen Erforschung stand immer die Therapie, um Techniken wie das Klonen zu rechtfertigen und anzutreiben. Seit Klonschaf Dolly hat sich die Welt allerdings weitergedreht und - so sieht es jedenfalls aus - das Klonen auf ein Abstellgleis geschoben.

Was also soll man von diesem "Erfolg" aus Oregon halten? Welche Hoffnungen darf man sich machen, welche Sorgen sind angebracht? Die Politikwissenschaftlerin Ingrid Schneider, Privatdozentin an der Universität Hamburg, Forschungsschwerpunkt Biotechnologie, Gesellschaft und Umwelt, beleuchtet im Gespräch mit Christiane Knoll die internationale Rechtslage in Sachen reproduktives Klonen.

Weiterführende Links:

Seiten des Deutschlandradios:

          Reisetagebuch 2008: Klon-Cowboys


          Forscherfleiß zahlt sich aus
          (Kommentar vom 18.05.13)

          Verspäteter Erfolg
          (Forschung aktuell vom 16.05.13)

          Nur für Ausnahmefälle
          (Forschung aktuell vom 16.05.13)

          Ethisch problematisch
          (Aktuell vom 16.05.13)

          Durch Klonverfahren hergestellt
          (Aktuell vom 15.05.13)

          Schöpfung, zweiter Versuch, Teil 2
          (Wissenschaft im Brennpunkt vom 01.01.10)

          Schöpfung, zweiter Versuch, Teil 1
          (Wissenschaft im Brennpunkt vom 31.12.09)

          Klon-Cowboys
          (Wissenschaft im Brennpunkt vom 09.11.08)

          Stammzell-Pioniere
          (Wissenschaft im Brennpunkt vom 02.11.08)

Links ins Netz:

          Pressemitteilung Oregon Health

          Cell: Mitalipov-Paper (englisch)

Hinweis: Die ursprünglich geplante Sendung Autist! wird am Sonntag, 9. Juni, 16:30 Uhr, gesendet.


 
 

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Menschenklon - Hintergründe zum künstlichen Embryo aus Oregon

Sendezeit: 19.05.2013 16:30

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