Seit drei Monaten geht die Vogelgrippe H7N9 in China um. Rund 140 Menschen haben sich infiziert, mehr als 30 von ihnen sind gestorben. Noch schlägt niemand Alarm, denn das Virus ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.
Obwohl die Niederschläge in diesem Jahr die Rekorde von 2002 wohl nicht erreichten, haben die Wasserstände an den großen Flüssen die damaligen übertroffen. Den Ausschlag gaben die Böden, durch das nasse und kalte Frühjahr vollgesogen waren.
Der Mai 2013 war durch ausdauernde Tiefdruckgebiete über Osteuropa geprägt, die massenweise feuchtwarme Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland transportierten. Zusammen mit der arktischen Kaltluft, die im Gegenstrom ebenfalls hier ankam, führte das zu den starken Regenfällen. Die Situation könnte künftig häufiger drohen.
Die Astronomen sehen, dass sie im Kosmos fast nichts sehen: Beobachtungen von leuchtenden Sternen und Galaxien legen nahe, dass das Weltall größtenteils aus dunkler, unsichtbarer Materie besteht. Sie verrät sich nur durch ihre Anziehung auf die hellen Objekte, ist aber selbst in den besten Teleskopen der Welt nicht auszumachen. Denn diese Materie muss aus einem Stoff bestehen, der weder Licht ausstrahlt noch absorbiert.
Die Wikipedia gehört zu den meist aufgerufenen Webseiten der Welt, manche unterstellen ihr ein Wissensmonopol. Die Autoren sind ausschließlich Freiwillige, darunter auch Wissenschaftler.
2012 erlebte die Physik einen heiß ersehnten Triumph - die Entdeckung des Higgs-Teilchens. Das Higgs war der letzte noch fehlende Baustein des "Standardmodells", des derzeitigen Theoriegebäudes der Physik. Doch längst ist klar: Das goldene Modell hat Risse.
Was mit dem Klonschaf Dolly begann, hat sich auf etliche Tierarten ausgeweitet. Inzwischen gibt es geklonte Rinder, Hunde, Katzen und Affen. Bei keiner Art war es einfach und nur selten wurde mehr als ein wissenschaftliches Experiment daraus.
Neben der wissenschaftlichen Erforschung stand immer die Therapie, um Techniken wie das Klonen zu rechtfertigen und anzutreiben. Seit Klonschaf Dolly hat sich die Welt allerdings weitergedreht und - so sieht es jedenfalls aus - das Klonen auf ein Abstellgleis geschoben.
Im Norden Finnlands liegt die Lagerstätte Sotkamo. Der Erzgehalt ist gering, dennoch baut Talvivaara hier zehntausende Tonnen Nickel und Zink pro Jahr ab. Meterhohe Halden aus schwarzem Gestein ziehen sich durch die karge Landschaft, kalt und leblos wirkt das Erz. Doch der Schein trügt: Billionen winziger Bakterien verdauen die im Inneren gebundenen Metalle, verwandeln sie in lösliche Salze.
Seit mehr als 50 Jahren werden synthetische Pflanzenschutzmittel weltweit und tonnenweise versprüht. Aber noch immer ist das Wissen über die Wirkung dieser Gifte auf Frosch, Hummel, Mensch und ganze Ökosysteme lückenhaft. Es zeichnet sich ab, dass wir bei der Bewertung ihrer Schädlichkeit noch immer die falschen Fragen stellen.
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Wissenschaft im Brennpunkt
Sternzeit 09.Juni 2013
Sendezeit: 09.06.2013, 16:57
Zwischen Sandsäcken und Klimawandel
Sendezeit: 09.06.2013, 16:30
Sternzeit 02 Juni 2013
Sendezeit: 02.06.2013, 16:57
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