Für deutsche Jugendliche ist es ungleich einfacher, einen Job zu finden, als für ihre Altersgenossinnen und Genossen in Spanien. Die drohende Konkurrenz durch eine Kooperation mit dem EU-Land sehen sie äußerst gelassen.
Das vom Bundestag verabschiedete Trennbankengesetz biete keinen Schutz vor künftigen Krisen, es begrenze nur die Schäden, meint Autor und Ökonom Thomas Fricke. Statt bei den Symptomen müsse die Bundesregierung bei den Ursachen ansetzen, um Krisen vorzubeugen.
Verschiedene Frauenverbände riefen die Spitzenkandidaten der politischen Parteien zur Diskussion. Und diese mussten insbesondere die politischen Ziele ihrer Partei zum Thema Frauenquote begründen.
Mehr als 30 westliche Unternehmen verpflichten sich zu mehr Gebäudesicherheit und Brandschutz in der Textilindustrie von Bangladesch. Konzerne wie Aldi, Tchibo, C&A und Kik hätten die Unterzeichnung eines verbindlichen Abkommens zugesagt, teilte die Kampagne für Saubere Kleidung mit.
Seit 1999 gibt es die Verbraucherinsolvenz mit möglicher Restschuldbefreiung. Der Bundestag will heute noch über eine Änderung entscheiden. Erwartet wird, dass die Restschuldbefreiung unter Umständen nicht nach sechs, sondern nach drei Jahren eintreten kann. Die Neuerung ist umstritten.
Die Zeit der Umsatz- und Gewinnrekorde scheint bei den 30 DAX-Konzernen erst einmal vorbei. Im ersten Quartal haben sie 0,8 Prozent weniger umgesetzt als vor einem Jahr, ihr operatives Ergebnis hat sich sogar um drei Prozent abgeschwächt.
Zurzeit haben es Wertpapiere auf dem deutschen Aktienmarkt schwer. So sollte die Aktie der Deutschen Telekom einst zu einer Volksaktie werden. Doch die Anleger sind enttäuscht. Die Deutschen scheinen am Börsengeschäft nicht mehr interessiert zu sein. Zu groß waren die Verluste für viele in der Finanzkrise.
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann zeigte sich auf seiner letzten Hauptversammlung selbstkritisch. Der Milliardenverlust im letzten Jahr löste weder bei ihm noch bei den Aktionären Begeisterungsstürme aus.
Trotz positiver Konjunkturindikatoren ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal nur wenig gewachsen. Unter anderem wird der kalte Winter dafür verantwortlich gemacht. In Frankreich sieht es noch schlechter aus.
Immer mehr junge Leute entscheiden sich statt einer betrieblichen Ausbildung für ein Studium. Vielen Unternehmen fehlen deswegen Fachkräfte. Die DIHK fordert eine Stärkung von Ausbildungsprogrammen. Das Bundesbildungsministerium will außerdem das Potenzial von Studienabbrechern nutzen.
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Wirtschaft und Gesellschaft
Börsenbericht aus Frankfurt
Sendezeit: 23.05.2013, 17:27
Olivenöl - der Ausrutscher der EU-Kommission
Sendezeit: 23.05.2013, 17:24
Interview mit Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser : 150 J. SPD
Sendezeit: 23.05.2013, 17:14
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