Die Zeit der Umsatz- und Gewinnrekorde scheint bei den 30 DAX-Konzernen erst einmal vorbei. Im ersten Quartal haben sie 0,8 Prozent weniger umgesetzt als vor einem Jahr, ihr operatives Ergebnis hat sich sogar um drei Prozent abgeschwächt.
Trotz positiver Konjunkturindikatoren ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal nur wenig gewachsen. Unter anderem wird der kalte Winter dafür verantwortlich gemacht. In Frankreich sieht es noch schlechter aus.
Immer mehr junge Leute entscheiden sich statt einer betrieblichen Ausbildung für ein Studium. Vielen Unternehmen fehlen deswegen Fachkräfte. Die DIHK fordert eine Stärkung von Ausbildungsprogrammen. Das Bundesbildungsministerium will außerdem das Potenzial von Studienabbrechern nutzen.
Bevor ein neuer Zug auf die Schiene darf, muss er genau geprüft werden. Bisher dauerte das sehr lange, weil das Prozedere nicht genau geklärt war. Das soll nun anders werden. Das Bundesverkehrsministerium hat eine Regelung vorgestellt.
3D-Drucker sind der große neue Technologie-Trend. Fast alles soll sich damit selbst herstellen lassen, ob Gebisse, Waffen, Werkzeuge oder Autoteile. Die Geräte werfen aber einige Fragen auf. So ist unklar, wer die Produkthaftung übernimmt. Außerdem fürchtet die noch junge Branche Produktpiraterie.
Ein Schlüssel zur langfristigen Sicherung der Renten liegt in der gerechten Verteilung des wachsenden Wohlstands. Davon ist der Statistiker und Sozialforscher Gerd Bosbach überzeugt. Das sei allerdings nur politisch durchsetzbar.
Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist aus Sicht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ein Vorurteil. Die Behauptung, Einkommen und Vermögen seien zunehmend ungleich verteilt, sei nicht haltbar, so IW-Direktor Michael Hüther bei der Vorstellung einer Studie.
Der Warenhauskonzern Karstadt hat den Ausstieg aus der Tarifbindung angekündigt. In Düsseldorf wurde den Betriebsräten mitgeteilt, die rund 22.000 Beschäftigten könnten in der laufenden Tarifrunde nicht auf Lohnerhöhungen setzen. Die Gewerkschaft Ver.di kritisiert das Vorhaben aufs Schärfste.
0,5 fünf Prozent Leitzinsen - weniger geht kaum. Mit Panik müsse man jetzt aber nicht zum Bankberater rennen. Wer sein Geld für einige Jahre fest angelegt hat, sei davon nicht betroffen, sagt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Zeitschrift "Finanztest".
Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank soll vor allem Südeuropa erreichen. Dort sind die Darlehenszinsen hoch, wenn die Banken überhaupt Kredite vergeben - und die Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Portugal steht vor schwierigen Aufgaben.
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