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PROGRAMMVORSCHAU
 

JETZT IM RADIO: Samstag, 11. Februar 2012 01:01 Uhr

seit 01:00 Uhr

Nachrichten

 

AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

 

TAGESPROGRAMM: Samstag, 11. Februar 2012

00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Silentium (2/2)
Von Wolf Haas
Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
Komposition: Otto Lechner
Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Ulli Maier, Wolfgang Hübsch, Werner Wölbern, Helmut Berger, Hermann Scheidleder, Gertraud Jesserer, Sophie Rois, Michael König u.a.
ORF/BR 2005/54'

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm im Salzburgerland geboren. Seit 1990 lebt der gelernte Werbetexter, Universitätslektor und "bekennende Österreicher" in Wien. Er schrieb sieben Romane um den Detektiv Brenner, die sich durch genaue Milieuschilderungen sowie kohlrabenschwarzen Humor auszeichnen und Haas mittlerweile zum Maßstab für den Austria-Krimi machten.

Für "Komm, süßer Tod" erhielt er 1999 den Deutschen Krimipreis, die Radiofassungen seiner Romane "Auferstehung der Toten" und "Der Knochenmann" - beide ebenfalls von Götz Fritsch eingerichtet und inszeniert - wurden 1999 und 2000 von den österreichischen Hörern zum Hörspiel des Jahres gewählt; "Komm, süßer Tod" erreichte 2003 den zweiten Platz. Für "Silentium" erhielt Haas zum dritten Mal den Deutschen Krimipreis.

Silentium (2/2)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Soundcheck

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Das Land der grollenden Bässe
Aktuelle Dubstep-Produktionen
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Uhr

Nachrichten  

03:00 Uhr

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03:05 Uhr

Nachtkonzert vom DLF

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Ludwig van Beethoven
Musik zu August von Kotzebues
Schauspiel "König Stephan oder Ungarns erster Wohltäter", op. 117
Stephan - Dietrich Fischer-Dieskau
Coro e Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom
Leitung: Myung-Whun Chung

6 leichte Variationen für Harfe über ein Schweizer Lied F-Dur, WoO 64
Helga Storck, Harfe

"An die Hoffnung". Lied für Singstimme und Klavier, op. 94

"Zärtliche Liebe". Lied für Singstimme und Klavier, WoO 123
Anja Harteros, Sopran
Wolfram Rieger, Klavier

04:00 Uhr

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04:05 Uhr

Nachtkonzert vom DLF

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Leontyne Price, Sopran

Georg Friedrich Händel
Arie der Poppea, 3. Akt aus
der Oper 'Agrippina'
David Garvey, Klavier

Giacomo Puccini
Szene Manon/Des Grieux, 2.
Akt aus der Oper 'Manon
Lescaut'
Placido Domingo, Tenor
New Philharmonia Orchestra

Johannes Brahms
8 Zigeunerlieder für eine
Singstimme und Klavier

05:00 Uhr

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05:05 Uhr

Klassik am Morgen

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Franz Liszt
"Vallée d'Obermann" (Nr. 6)
Arcadi Volodos, Klavier

André-Ernest-Modeste Grétry/Thomas Beecham
"Zémire et Azor". Orchestersuite
Orchestre de Bretagne

Henri Vieuxtemps
Violinkonzert Nr. 5 a-Moll, op. 37
Shlomo Mintz, Violine
Israel Philharmonic Orchestra

05:30 Uhr

Nachrichten  

05:35 Uhr

Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten  

06:05 Uhr

Kommentar  

Joachim Dorfs, Stuttgarter
Zeitung:
Aus dem Netz auf die Straße -
Protest gegen das Urheber-
rechtsabkommen ACTA

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

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06:30 Uhr

Nachrichten  

06:35 Uhr

Morgenandacht  

06:50 Uhr

Interview  

Ein Jahr nach dem Sturz
Mubaraks - Interview mit
Bijan Djir-Sarai, FDP, Mit-
glied Auswärtiger Ausschuss
Bundestag

07:00 Uhr

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07:05 Uhr

Presseschau

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Aus deutschen Zeitungen

07:15 Uhr

Interview  

Griechenland, das Sparpro-
gramm und der Generalstreik -
Interview mit Athanasios
Syrianos, Inhaber der Eza-
Brauerei und Mitglied der
deutsch-griechischen IHK

07:28 Uhr

Sendezeichen  

07:30 Uhr

Nachrichten  

07:35 Uhr

Börse  

07:40 Uhr

Politik und Sport aktuell  

07:50 Uhr

Podium  

08:00 Uhr

Nachrichten  

08:10 Uhr

Interview  

Worum geht es bei ACTA -
warum die weltweiten Pro-
teste? - Interview mit Markus
Beckedahl, Netzpolitik.Org/
Vorsitzender Digitale Gesell-
schaft

08:30 Uhr

Nachrichten  

08:35 Uhr

Börse  

08:40 Uhr

Sport aktuell  

08:45 Uhr

Politik kompakt  

08:50 Uhr

Presseschau  

Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

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09:05 Uhr

Kalenderblatt

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Vor 30 Jahren:
Der französische Verfassungsrat billigt die Verstaatlichung von 39 Banken und mehreren Industriekonzernen

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

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Zwei rechts, zwei links -
Die neue Lust am Stricken

Moderation:
Brigitte Froesick

10:00 Uhr

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10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

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Am Mikrofon: Die Liedermacherin Anna Depenbusch

Für Anna Depenbusch gibt es keine Alternative zur Musik. Es habe sich ihr nie die Frage gestellt, einen "normalen" Beruf zu ergreifen, erklärte sie einmal. Zahlreiche Jobs dienten ihr daher nur zum Broterwerb: Die gebürtige Hamburgerin fuhr mit einem Lastwagen Gemüse aus, riss Karten im Theater ab und verkaufte teure Mode. Doch immer spielte die Musik die Hauptrolle in ihrem Leben. Angefangen hatte alles in einer Bigband zu Schulzeiten.

Danach arbeitete Anna Depenbusch mit vielen verschiedenen Künstlern in ganz unterschiedlichen Projekten zusammen, unter anderem sang sie im Backgroundchor der Popgruppe Orange Blue. 2005 war es Zeit für ihr Solo-Debüt: "Ins Gesicht" heißt die erste CD von Anna Depenbusch. Die Ideen dazu waren ihr in der Abgeschiedenheit Islands gekommen. Und auch das zweite Album entwickelte sie fernab von der Geschäftigkeit Hamburgs: auf Schloss Salzau in Schleswig-Holstein. Die CD "Die Mathematik der Anna Depenbusch" wurde ein voller Erfolg.

Die Liedermacherin Anna Depenbusch

11:00 Uhr

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11:05 Uhr

Gesichter Europas

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Umschlagplatz Jekaterinburg -
Der stille Drogenkrieg am Ural
(DLF 2011)

Mit Reportagen von Andrea Rehmsmeier
Redakteur am Mikrophon: Henning von Löwis

'Krokodil" nennen russische Junkies ihre neueste Droge, weil sie die Haut scheckig werden lässt wie bei einem Reptil. Russland leidet unter einer Drogenwelle von bislang nicht gekanntem Ausmaß. Zu den wachsenden Mengen an Heroin aus Afghanistan kommen selbst gemixte synthetische Cocktails.

Einer der wichtigsten Umschlagplätze im internationalen Drogenhandel ist die Millionenmetropole Jekaterinburg, die an der Trasse der Transsibirischen Eisenbahn liegt. Von hier aus geht der Stoff weiter in die westeuropäischen Märkte, aber auch in die russische Provinz. Nishnij Tagil, eine Kleinstadt am Ural, hat sich jetzt selbst zur "Stadt ohne Drogen" erklärt.

Mit Kaltem Entzug und anderen rabiaten Methoden kämpfen ehemalige Abhängige, verzweifelte Eltern und städtische Abgeordnete gegen die um sich greifende Sucht - und nicht selten auch gegen die russischen Behörden.

Umschlagplatz Jekaterinburg -

12:00 Uhr

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12:10 Uhr

Informationen am Mittag

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Berichte Interviews Musik

12:10 Uhr

Interview  

12:50 Uhr

Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

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13:10 Uhr

Themen der Woche

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- Jannis Papadimitriou, Publi-
zist:
Teure Freunde - Griechenland
spart, die EU-Finanzminister
wollen mehr
- Sascha Lehnartz, Die Welt:
Beste Freunde - Merkel hilft
Sarkozy im Wahlkampf
- Tomas Avenarius, Süddeutsche
Zeitung:
Letzte Freunde - Russland
stützt das syrische Regime
- Gerhard Schröder, Deutsch-
landfunk: Keine Freunde -
Hohe Forderungen in der
Tarifrunde 2012

13:30 Uhr

Eine Welt

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Auslandskorrespondenten
berichten
- Auf der Flucht - Zehntausende
suchen Schutz vor den Kämpfen
im Norden Malis
- Trügerische Stille - Ein Tag
in der Geisterstadt Damaskus
- Malvinas, malvinas! 30 Jahre
nach dem Falklandkrieg strei-
ten sich Argentinien und
Großbritannien weiter um die
Inselgruppe
- Die Scheindemokratie - In
Turkmenistan lässt sich der
Präsident wiederwählen

14:00 Uhr

Nachrichten

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14:05 Uhr

PISAplus

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Geld nur gegen Leistung:
Ist die W-Besoldung ein
Leistungsanreiz oder ein
Grund zur Klage?
Seit knapp sieben Jahren gibt
es in Deutschland ein neues
Entgeltsystem für Wissen-
schaftler: die so genannte W-
Besoldung.
Gesprächsgäste sind:
- Bernhard Kempen
- Gerhard Möller
- Bettina M. Pause
- Dieter Wiefelspütz

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
pisaplus(a)radio.de

Schwerpunktthema: Geld nur gegen Leistung

15:00 Uhr

Nachrichten

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15:05 Uhr

Corso

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Kultur nach 3
- Durchatmen, weitermachen.
"Zwischen den Runden", das
neue Album von Kettcar
- Die Wiederkehr von Disco. Mal
wieder. "Escort" aus New York
- Überlieferung statt CD-Pro-
duktion: die aserbaidscha-
nische Musiktradition "Mugam"
- Neuanfang am Nil - Corso in
Kairo - "Damit ich ein gutes
Lied singe, muss es eine
Vision enthalten" - der
ägyptische Sänger Mohamed
Mounir

16:00 Uhr

Nachrichten

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16:05 Uhr

Büchermarkt

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Bücher für junge Leser
Der französische Schrift-
steller Timothee de Fombelle
und sein Übersetzer Tobias
Scheffel im Gespräch mit Ute
Wegmann

Besprochene Titel:
- Tobi Lolness
- Celeste oder Die Welt der
gläsernen Türme
- Vango - zwischen Himmel und
Erde
Alle Bücher erscheinen im
Gerstenberg Verlag
Die Taschenbuchausgabe bei
dtv

"Ich hatte Lust auf Größe"

16:30 Uhr

Forschung aktuell

aufnehmen

Computer und Kommunikation
- Die Zombies greifen an - Wie
Distributed Denial-of-
Service-Attacken funktio-
nieren
- Bürgerprotest oder schwere
Straftat - Wie Gerichte die
Angriffe aus dem Netz sehen
- Auf dem Orbit abgehört - Wie
Bochumer Forscher die Satel-
litentelefonie knacken
- ACTA ad acta - Wie Internet-
anwender gegen das ACTA-Han-
delsabkommen protestieren
- Das Digitale Logbuch - Cobol
- Info-Update
- Sternzeit

17:00 Uhr

Nachrichten

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17:05 Uhr

Markt und Medien

aufnehmen

- Millionenspiel mit verdeckten
Karten - Der Bundesligarechte
werden neu vergeben, Gespräch
mit der Medienjournalistin
Bettina Schmieding
- Die Rückkehr des hässlichen
Deutschen - Das Deutschland-
bild der italienischen Medien
- Skepsis trotz Entwarnung
Das ACTA-Abkommen rüttelt die
Netzgemeinde auf
- Von öffentlichem Interesse
Kriegsverbrecher durfte ohne
Einverständnis gefilmt werden
- O-Ton Nachrichten

17:30 Uhr

Kultur heute

aufnehmen

- Dresden gedenkt seiner Zer-
störung mit der Uraufführung
eines Requiems von Lera Auer-
bach in der Frauenkirche
- Christoph Spucks neue Choreo-
graphie im Stuttgarter Opern-
haus
- Die Ausstellung "Turner,
Monet, Twombly" in der
Staatsgalerie Stuttgart wirft
Fragen auf
- Paul Smacznys und Günter
Attelns Dokumentation über
den Leipziger Knabenchor an-
lässlich seines 800. Jubi-
läums

18:00 Uhr

Nachrichten

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18:10 Uhr

Informationen am Abend

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18:35 Uhr

Sporttelegramm

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18:40 Uhr

Hintergrund

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In der Türkei Deutscher - in
Deutschland Türke
Die Identitätssuche der
dritten Generation

Autor: Ulrich Gineiger
Redaktion: Barbara Roth

19:00 Uhr

Nachrichten

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19:05 Uhr

Kommentar

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19:10 Uhr

Sport am Samstag

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- 1. Fußball-Bundesliga, 21.
Spieltag
- 2. Fußball-Bundesliga, 21.
Spieltag
- Tennis Davis Cup: Deutschland
- Argentinien, Doppel
- Biathlon-Weltcup in
Kontiolahti/Finnland, Verfol-
gung Männer und Frauen
- Rodel-WM in Altenberg, 1. und
2. Rennlauf Männer
- Weltcup Skispringen in
Willingen, Teamspringen

20:00 Uhr

Nachrichten

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20:05 Uhr

Hörspiel/Studio LCB

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Das Treffen in Valladolid
Von Anthony Burgess
Aus dem Englischen von Karin Graf
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit Otto Sander, Gerd Baltus, Derval de Faria, Anke Tegtmeyer, Josef Meinertzhagen, Angelika Thomas u.a.
DLF/ARD/SRG/ORF 1991/72'40

Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischer Poet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid.

Beide hatten zu der Friedensdelegation gehört. Ein zerrissenes Europa, das einen dauerhaften Frieden braucht, unter dem die King James Bible und die Lutherbibel, Hamlet und Don Quichote zum allgemeinen europäischen Kulturgut gehören würden. - 1991 wurde das von der EBU in Auftrag gegebene Hörspiel von allen Mitgliedsländern in ihrer Sprache produziert und zeitgleich ausgestrahlt zusammen mit allen Anstalten der ARD.

anschließend um 21:18 Uhr
Cinch - Ihre Verbindung zur akustischen Kunst
Von Michael Langer

Das Treffen in Valladolid

22:00 Uhr

Nachrichten

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22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

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Nai - Bi - Fpoi - Go - Geleut
Der Komponist Hans-Joachim Hespos
Vorgestellt von Stefan Amzoll

Manche Titel sind winzige Epigramme, nur mit zwei oder drei großen Buchstaben versehen, deren Sinn sich nicht sofort erschließt, wohl auch nicht soll. Schon früh begeistert sich Hans-Joachim Hespos (Jahrgang 1938) für die Avantgarde, sieht aber bald deren Erstarrungen und langweilige Rituale. In anderer Art als die älteren Komponisten Luigi Nono und Hans Werner Henze kündigt er sein Einverständnis, formuliert Kritik, ja zieht gegen den eingeschliffenen Neue-Musik-Kanon vehement zu Felde.

Alsbald gilt er als Außenseiter, als Spielverderber, was ihn ehrt und anstachelt und individuell zu neuen Sprachformen führt. Hespos' Musik setzt auf Fremdheit und Körperlichkeit. Das Kreatürliche steht im Zentrum, das Musizieren mit äußerster Hingabe oder äußerster Schlaffheit. Genau mit dem, was der eingeschliffene Betrieb nicht mag und duldet, geht der Komponist liebevoll um. So außenseiterisch sein Schaffen erscheint, so vielgestaltig ist es. Es macht die Extreme mobil, die Instrumente sollen an ihren Peripherien sprechen, die Sängerinnen und Sängers sich total verausgaben oder in die Bereiche unter Null fallen.

22:50 Uhr

Sport aktuell

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- Zusammenfassung der 1. Fuß-
ball-Bundesliga , 21. Spiel-
tag
- Afrika-Cup - Spiel um Platz 3
- Volleyball-BL: Berlin
Recycling Volleys - VfB
Friedrichshafen

23:00 Uhr

Nachrichten

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23:05 Uhr

Lange Nacht

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Chronist der Gefühle
Eine Lange Nacht über Alexander Kluge zum 80. Geburtstag
Von Jochen Rack

Im Jahr 2003 erhielt Alexander Kluge, geb. 1932, den Georg-Büchner-Preis für sein umfangreiches literarisches Werk. In seinen Geschichtensammlungen "Chronik der Gefühle" malt er ein weit gefächertes Panorama menschlichen Lebens und sucht die Lücken menschlicher Freiheit in einer diabolischen Geschichte: "Wohin fliehen? Was heißt Macht? Wem kann man trauen?"

Ereignissen des Zeitgeschehens wie dem 11.9.2001, dem Irakkrieg oder dem kapitalistischen Boom in China sinnt er ebenso nach, wie privaten Geschichten von der Liebe, der Familie oder seiner Herkunft aus Halberstadt. In den 60er- bis 80er-Jahren drehte Kluge 23 Filme, darunter so bekannte wie "Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos" (1968) und "Deutschland im Herbst" (1978).

Mit dem Soziologen Oskar Negt schrieb er "Geschichte und Eigensinn"; fürs Fernsehen produziert er regelmäßig Kulturmagazine. Mit Sicherheit ist Kluge nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen Deutschlands. In der "Langen Nacht" gibt er Auskunft über die Rolle der Gefühle im Geschichtsprozess, die Globalisierung wie die jüngsten Kriege, gewährt aber auch Einblicke in den privaten Hintergrund seines Schaffens.

Chronist der Gefühle

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Presseschau Live

Sendezeit: 10.02.2012, 23:52

Nach dem Tod von Chantal - Rücktritt Markus Schreiber

Sendezeit: 10.02.2012, 23:49

Zu Asse: Michael. Kauch, umweltpolitischer Sprecher FDP

Sendezeit: 10.02.2012, 23:41

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