Zum Inhalt
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
 
nach oben
KULTURNACHRICHTEN
 

Montag - Freitag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 | 14:30 | 15:30 | 16:30 Uhr
Samstag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr

Mittwoch, 19. Juni 2013

Neuordnung der Elbphilharmonie beschlossen (Foto - aktuell)

Anderthalb Jahre herrschte Stillstand in Hamburg - nun können die Bauarbeiten an der Elbphilharmonie weitergehen. Mit den Stimmen der alleinregierenden SPD beschloss die Bürgerschaft in einer Sondersitzung die von Bürgermeister Olaf Scholz ausgehandelte Neuordnung des Projekts. Danach übernimmt der Baukonzern Hochtief nun sämtliche Risiken und baut das Konzerthaus bis 2016 zum Festpreis von 575 Millionen Euro zu Ende. Die Gesamtkosten inklusive aller Neben- und Planungsposten belaufen sich inzwischen auf 789 Millionen Euro. Das ist mehr als zehnmal so viel wie der damalige Bürgermeister Ole von Beust - CDU - 2005 angekündigt hatte. CDU, Grüne und Linke stimmten gegen die Neuordnung, die FDP enthielt sich der Stimme.

 

Türkische Zeitung veröffentlicht gefälschtes Interview mit CNN-Journalistin Amanpour

"Schande über Euch!" Mit diesen Worten hat die CNN-Journalistin Christine Amanpour auf Twitter die Redaktion der türkischen Zeitung "Takvim" beschimpft. Das Blatt hatte ein gefälschtes Interview mit der Reporterin veröffentlicht und nur in einer Fußnote darauf hingewiesen, dass es sich um ein fiktives Gespräch handelt. Wie die Zeitung "Hürriyet" berichtet, erschien der Text unter dem Titel "Schmutziges Geständnis". Amanpour wird demnach mit den Worten zitiert, CNN berichte auf Druck amerikanischer Großkonzerne über die Proteste in der Türkei. "Wir haben das alles für Geld getan", lautete eines der Zitate. Die "Takvim"-Redaktion bezeichnete das Interview als Revanche für die "Lügen", die CNN in seinen Berichten verbreitet habe.

 

Vier deutsche Kulturgüter sind Weltdokumentenerbe

Das Weltdokumentenerbe ist um vier deutsche Kulturgüter reicher. Wie die deutsche Unesco-Kommission im südkoreanischen Gwangju mitteilte, handelt es sich dabei um die Himmelsscheibe von Nebra, das Lorscher Arzneibuch, die Goldene Bulle von 1356 sowie um Schriften von Karl Marx. Das Kommunistische Manifest und der ersten Band des Kapitals von Marx wurden nach Angaben der deutschen UNESCO-Kommission ausgewählt, weil sie weltweit großen Einfluss auf soziale Bewegungen hatten. Die 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra gilt als früheste bekannte Abbildung des Sternenhimmels, das Lorscher Arzneibuch als älteste erhaltene medizinische Handschrift deutscher Herkunft. Die Goldene Bulle von 1356 stellt das wichtigste Verfassungsdokument des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation dar. Mit dem Weltdokumentenerbe will die Unesco historisch bedeutsame Zeugnisse vor dem Vergessen bewahren.

 

Birma: Menschenrechte werden schon in der Grundschule unterrichtet

Radikaler Wandel in Birma: In der einstigen Militärdiktatur sollen Kinder künftig schon in der Grundschule die Menschenrechte kennenlernen. Alle müssten die Erklärung der Menschenrechte kennen, sagte der Vorsitzende der staatlichen Menschenrechtskommission, Win Mra, in der Hauptstadt Rangun. Die Absprachen mit dem Erziehungsministerium liefen schon. Seit dem Amtsantritt von Präsident Thein Sein vor gut zwei Jahren hat sich das Land schrittweise wirtschaftlich und politisch geöffnet.

 

Neue Kirche an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea

Zwischen Nord- und Südkorea ist ein neues Zeichen der Hoffnung entstanden: Auf dem entmilitarisierten Grenzstreifen zwischen den beiden Staaten wurde ein katholische Kirche gebaut. Sie solle ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung sein, zitiert "Asianews" die Südkoreanische Bischofskonferenz. Das Gotteshaus steht in der südkoreanischen Stadt Paju zwischen dem demokratischen Süden und dem kommunistischen Norden. Es soll am kommenden Dienstag vom südkoreanischen Priester Nicholas Cheong Jun-suk geweiht werden.

 
 

ARCHIV

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandradio Kultur

Seit 19:07 Uhr
Fazit am Abend
Nächste Sendung: 19:30 Uhr
Zeitreisen

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandradio Kultur

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Deutschlandradio Kultur

Neue Risse - Die Spaltung der ägyptischen Gesellschaft

Sendezeit: 19.06.2013, 18:07

Neue Tabus - Ägyptische Künstler nach der Revolution

Sendezeit: 19.06.2013, 18:07

Bund und Länder über Finanzierung von Fluthilfe-Fonds einig

Sendezeit: 19.06.2013, 17:49

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link