Heinrich George schrieb viele Briefe: An Max Beckmann, Oskar Kokoschka, Zarah Leander und Joachim Ringelnatz, um nur einige Prominente zu nennen.
Jetzt hat die Berliner Akademie der Künste den Nachlass des Schauspielers und seiner Frau Berta Drews erworben. Und dazu gehört auch die Korrespondenz mit Theaterleuten, Dichtern und Malern der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Erhalten sind zudem Drehbücher zu seinen Filmen wie "Berlin Alexanderplatz" und "Der Postmeister" sowie die Unterlagen zur posthumen Rehabilitation Heinrich Georges.
Für Journalisten ist mit dieser Änderung zum Jahreswechsel die Recherchearbeit etwas einfacher geworden.
Gemeint ist das Informationsfreiheitsgesetz. Die Novelle sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Michael Konken, im Deutschlandradio Kultur. Bisher sei es vor allem in den Kommunen schwierig gewesen, aktuelle Auskünfte von Behörden zu bekommen. Das Abschotten gegenüber der Öffentlichkeit entspreche jedoch nicht demokratischen Gepflogenheiten. Der Informationsfreiheit sind aber Grenzen gesetzt: Tabu sind für Journalisten alle Auskünfte bezüglich der inneren und mililitärischen Sicherheit sowie persönliche Daten.
Weil sie Opfer einer Ente geworden ist, will die Nachrichtenagentur "AP" die interne Qualitätskontrolle verbessern.
Man müsse den Gefahren der Routine mit gesunder Kritik begegnen, forderte Chefredakteur Peter Gehrik. Auch weiterhin sollte gelten: "Get it first, but first get it right." Hereingefallen war "AP" auf eine angebliche Meldung des Richters Claus Grötz vom "Bund Deutscher Juristen" zur Folterdebatte. Dabei ging es um die Frage, ob man zur Terror-Vorbeugung Geständnisse unter Gewaltanwendung erzwingen dürfe. Da die Pressemitteilung seriös erschien, wurde sie weiter verbreitet. Eineinhalb Stunden später folgte der Rückzieher, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es weder den Richter noch die Organisation gibt. Der Absender der Falschmeldung blieb unerkannt.
Gute Nachrichten für Beatles-Fans.
Das Rätsel um den Verbleib der seit 30 Jahren verschollenen 'Get-Back-Sessions' ist anscheinend gelöst. Bei rund 500 Tonbändern, die vor zwei Jahren bei einer Razzia in den Niederlanden beschlagnahmt wurden, handelt es sich höchst wahrscheinlich um die lange vermissten Originalaufnahmen. Das teilte der Hersteller der Tonträger jetzt mit. Ursprünglich wollten die Beatles 1969 aus den 'Get-Back-Sessions' eine eigene Platte machen, veröffentlichten dann jedoch nur einige Titel im 'Let-it-be-Album'. Kurz danach verschwanden die Aufnahmen.
Neun Köpfe hatte die Hydra laut griechischer Mythologie.
Mit dem Seeungeheuer kann sich 'We', die Albinoschlange mit nur zwei Köpfen, nicht wirklich messen. Aber sie sei fantastisch, und jeder, der sie sehe, sei verblüfft, meint der Direktor des Zoos von St. Louis in den USA. Nun soll das kuriose Reptil im Internet versteigert werden. Wer auf ein Schnäppchen hofft, wird enttäuscht: Das Mindestgebot liegt bei 150.000 Dollar.
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Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Spiele ohne Politik - Kanadas Parlament im Zwangsurlaub
Sendezeit: 09.02.2010, 18:07
Kulturtipps - Dienstag, 09.02.2010 - 16.40 Uhr
Sendezeit: 09.02.2010, 16:38
Die Vertreibung der Palästinenser
Sendezeit: 09.02.2010, 16:08
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