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Vier Jahre lang ist die weltberühmte Schatzkammer renoviert worden. Mehr als sechzig Jahre nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg befindet sich das so genannte "Grüne Gewölbe" im Dresdner Schloss wieder im Originalzustand von 1733. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt übergab am Mittag die für 45 Millionen Euro sanierte barocke Schatzkammer an die Staatlichen Kunstsammlungen. In dem Gebäudetrakt, der seinen Namen der malachitgrünen Bemalung verdankt, werden von September an wieder mehr als 4.000 Schätze der sächsischen Kurfürsten und Könige zu sehen sein. Zur Zeit sind nur rund tausend von ihnen im Dresdner Schloss ausgestellt.
Jetzt soll die Musikwirtschaft die Verantwortung übernehmen. Die Bundesregierung lehnt nämlich eine weitere finanzielle Unterstützung des Musikexportbüros "German Sounds" ab. Berlin hatte in den vergangenen drei Jahren fast 350.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Verbreitung heimischer Musikproduktionen zu verbessern. Nun, so die Regierung, müssten die Träger und Anteilseigner das Büro selbst finanzieren.
Mit dem Film "Das Millionenspiel" hat er Fernsehgeschichte geschrieben. In der medienkritischen Satire von Regisseur Tom Toelle aus dem Jahr 1970 versuchten Kandidaten einer Fernsehshow, drei Auftragsmördern zu entkommen, um eine Million Mark zu gewinnen. Weitere Filme von ihm waren "Via Mala" mit Mario Adorf und "Der Trinker" mit Harald Juhnke in der Hauptrolle. - Wie heute bekannt wurde, ist Tom Toelle bereits am Samstag im Alter von 74 Jahren in München gestorben.
Mariah Carey ist eine Frau der Superlative. Dass ihre Fans das so sehen, dürfte klar sein, aber nun adelt sogar das Magazin "The New Yorker" die Musikerin. Das eigentlich eher für Kurzgeschichten und intellektuelle Diskurse bekannte Blatt dokumentiert in einer langen Würdigung Careys nüchterne Zahlen, um ihre Besonderheit zu unterstreichen: "Sie hat 16 ihrer 17 Nummer-Eins-Hits selbst geschrieben oder daran mitgeschrieben - mehr als jede andere Komponistin. Und sie hat 12 ihrer Charts-Erfolge selbst produziert - mehr als jede andere Frau."
Schon bald werden vor dem Kölner Dom "Müllmenschen" aufgebaut. Der Aktionskünstler HA Schult wird seine "Trash People" vom 21. April an zehn Tage lang auf der Domplatte zeigen. Die tausend aus Müll gebauten lebensgroßen Figuren hatte er schon auf dem Roten Platz in Moskau und auf der Chinesischen Mauer ausgestellt. Köln sei für Aktionskunst sehr gut geeignet, meint Schult, denn: "Die Kölner leben auf der Straße, sie sind durch den Karneval trainiert."
Den Papst als einen Männer küssenden Popstar darzustellen ist keine Störung des religiösen Friedens. Die Macher der Kölner Stunksitzung müssen wegen ihres Papst-Sketches jedenfals keine strafrechtliche Verfolgung mehr fürchten. Eine Privatperson hatte Anzeige erstattet, weil auf der diesjährigen alternativen Karnevalssitzung der als Popstar karikierte Papst mit Kardinal Joachim Meisner im Bett landete. Laut Staatsanwaltschaft ist das strafrechtlich nicht relevant.