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"Stanislaw Lem hat dem spät geborenen Literatur-Bettelkind Science Fiction das Tor zu den Festsälen der Kritikwürdigkeit aufgestoßen." Dies schreibt die 'F.A.Z.' zum Tode des polnischen Autors Stanislaw Lem, den sie als 'pessimistischen Philosophen und großen Erzähler' beschreibt. Die 'Frankfurter Rundschau' lobt das Oevre des Klassikers in den höchsten Tönen: "Jedes Werk erstaunt seine Leser immer wieder durch diese unverwechselbare Transformation der wissenschaftlichen Avantgarde in ein schriftstellerisches Produkt, in dem sich Philosophie, Literatur und Phantasie überlagern." Die 'Süddeutsche Zeitung' lobt seinen Stil: Fast alles sei klar und wunderbar zugänglich geschrieben, meint das Blatt und rät deshalb zur weiteren Beschäftigung mit dem Werk Lems. Zitat: "Stanislaw, das große futuristische Mammut, ist tot. Spielen wir mit seinen schönsten Knochen!"
Griechenland einig Hehlerland? Der Direktor der nationalen Fahndungsgruppe gegen Antikenplünderei in Athen stellt seinen Landsleuten ein schlechtes Zeugnis aus. Wenn ein Grieche ein antikes Kunstwerk auf seinem Grunstück finde, denke er nur daran, wie er es im Ausland verkaufen könne, kritisierte Georgis Gligoris in einem Gespräch mit der Agentur afp. Kulturschätze mit enormer nationaler Be- deutung würden so auf verschlungenen Wegen in europäischen und amerikanischen Museen landen. Wie bereits Italien hat nun auch Griechenland damit begonnen, Kunstschätze zurückzuverlangen - erster Adressat war kürzlich das Getty-Museum in Los Angeles. Und das Beispiel macht Schule: Die ägyptische Altertümerverwaltung hat nun das Saint Louis Art Museum aufgefordert, eine mehr als 3.200 Jahre alte Totenmaske zurückzugeben. Sie war 1952 im ägyptischen Sakkara gefunden worden und dann lange verschwunden.
Dieses Kopftuch ist nun Teil der deutschen Geschichte. Ende des vergangenen Jahres hatte die frühere Vorsitzende des Islamischen Frauenvereins in Berlin, Emel Abidin, für Aufsehen gesorgt, als sie nach 30 Jahren ihr Kopftuch ablegte. Nun kommt es ins Bonner 'Haus der Geschichte', wie das Museum mitteilte. Dort erweitert es die Sammlung zum Thema 'Integration und Migration'.
Da bekam sogar eine Oscar-Preisträgerin noch einmal Lampenfieber. Denn für Julia Roberts war es der erste öffentliche Auftritt in einem Theater: Gestern abend gab sie am Broadway in New York ihr Debüt in dem Stück "Three Days of Rain" des US-Dramatikers Richard Greenberg. Mit ihrem Auftritt zeigte sich Julia Roberts zufrieden. Zu Beginn der Proben sei sie nämlich noch einem Nervenzusammenbruch nahe gewesen.
Wie angelt man sich einen Millionär? Das fragte sich einst schon Marilyn Monroe. Die besten Chancen hätte sie heutzutage im US-Bundesstaat Kalifornien. Dort tummeln sich einer Statistik zufolge mehr als eine halbe Million Superreiche. Den Angaben zufolge besitzt der durchschnittliche US-Millionär 2,16 Millionen Dollar und ist 58 Jahre alt. Wer gleich einen Flug buchen möchte: In Los Angeles ist die Dichte am größten - dort lebt mehr als die Hälfte der Westküsten-Millionäre.