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Auch die Bundesregierung will ihren Beitrag leisten, um das Dresdner Elbtal als UNESCO-Welterbe zu erhalten. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, bedauert der Bund die Entscheidung der UNESCO, die Welterbestätte in die Rote Liste gefährdeter Kulturgüter aufzunehmen. Man stehe bereits in engem Kontakt mit dem Welterbekomitee sowie dem Freistaat Sachsen und der Stadt Dresden. Dabei solle eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, um das Elbtal wieder von der Roten Liste zu nehmen. Hintergrund des Streits ist der geplante Bau einer umstrittenen Brücke.
Nach monatelangem Hin und Her hat nun auch die Universität Bielefeld beschlossen, Studiengebühren einzuführen. Pressesprecher Ingo Lohuis sagte uns, die Regelung nehme aber besonders auf die sozialen Belange der Studenten Rücksicht. Vorgesehen ist eine Staffelung: Ab dem Wintersemester werden für Anfänger 500 Euro fällig. Wer indes im zweiten und dritten Semester ist, zahlt 400 Euro, danach nur 300 undsoweiter. In Nordrhein-Westfalen hatte der Gesetzgeber festgelegt, dass jede Uni selbst entscheiden muss, ob und in welcher Höhe sie Gebühren einführen will. Heute entschied übrigens auch der saarländische Landtag mit der absoluten Mehrheit der CDU, dass ab Winter 2007 Studiengebühren fällig werden.
Das Schreiben von guter Literatur muss nicht immer etwas mit dem Wissen über Literatur zu tun haben. Das hat die Gewinnerin des diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preises bewiesen. Kathrin Passig hat nach eigenem Bekunden nicht sonderlich viel Ahnung von der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Damit stehe sie jedoch nicht alleine, wie sie in Klagenfurt festgestellt habe, sagte sie der 'Netzeitung'. Passig trat zudem dem Vorwurf entgegen, ihr Text sei ein Coup gewesen, den sie geplant habe. Es sei überhaupt nicht möglich, auf den Bachmann-Wettbewerb zielgerichtet hinzuschreiben, die Jury sei dazu viel zu unberechenbar.
Reporter und Redakteure müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das meint zumindest der Deutsche Journalisten-Verband. Er unterstützt den Entschluss einiger Nachrichtenagenturen, auf Berichterstattung über die Deutschlandtournee von Robbie Williams zu verzichten. Der Sänger hatte den Boykott ausgelöst, weil Bildjournalisten von den Konzerten ausgeschlossen worden waren.
Schneller kann man kaum reagieren. Drei Tage nach dem Rote-Karte-Foul von Zinédine Zidane gegen Marco Materazzi im WM-Finale tanzt Frankreich zu einem neuen Song namens "Coup de Boule". Das heißt auf deutsch "Kopfstoß", und in dem Lied wird das Geschehen wie folgt kommentiert. Textauszug: Zidane hat gehau'n, Zidane hat zugestoß'n, der Schiri hat's im Fernsehen geseh'n, den Pokal ha'm wir verpasst, aber Spaß hatten wir trotzdem... Und noch eins: In einem neuen Internet-Spiel kann man per Mausklick mit seinem Zidane einer ganzen Reihe von Materazzis den Kopf vor die Brust hauen. Allerdings gibt es nach dem elften Foul auch online die rote Karte.
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Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons 12.02.2012
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Wien, Burgtheater, Kasino: Luis Buñuel "Der Würgeengel" Regie: Martin Wuttke
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Péter Nádas über sein Opus magnum "Parallelgeschichten" - Buchpremiere in Berli
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