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Nach seinen Angriffen auf das Judentum und den Staat Israel will der norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder erst einmal schweigen. Er müsse sich von der weiteren Debatte zurückziehen, erklärte der Autor des Bestsellers 'Sofies Welt' in Oslo. In einem Artikel für die Tageszeitung 'Aftenposten' hatte er kürzlich erklärt, dass er den Staat Israel nicht länger anerkenne. Zugleich bezeichnete er die Vorstellung der Juden, sich als ein von Gott auserwähltes Volk zu sehen, als dumm und arrogant. Gaarder begründete die Schärfe seines Artikels mit seiner Verzweiflung über die Entwicklung im Nahost-Konflikt. Intellektuelle, Politiker und Mitglieder der jüdischen Gemeinde warfen dem Schriftsteller Antisemitismus vor.
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