Montag - Freitag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 | 14:30 | 15:30 | 16:30 Uhr
Samstag · 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr
Die unendliche Geschichte um das Dresdner Elbtal findet eine Fortsetzung. Die Stadt Dresden legte gegen einen gestrigen Beschluss des Kommunalparlaments Widerspruch ein. Der Stadtrat hatte mehrheitlich entschieden, den Baubeginn der Waldschlösschenbrücke vorläufig auszusetzen, um mit der UNESCO eine Lösung für das Elbtal zu finden, der den Status des Weltkulturerbes nicht gefährdet. Jetzt droht eine juristische Auseinandersetzung. - Der Vorstoß der Stadt Dresden dürfte Gottfried Kiesow in seiner Haltung bestätigen. Der Leiter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kritisierte im Deutschlandradio Kultur, hier zu Lande fehle es an Sensibilität beim Umgang mit Weltkulturerbestätten. Wer einen Antrag auf diesen Status stelle, müsse wissen, dass er einen verschärften Denkmalschutz bekomme. Deshalb sei es richtig, wenn die UNESCO sich bei geplanten Bauvorhaben einschalte.
Die Kämpfe zwischen dem israelischen Militär und der radikalislamischen Hisbollah werden auch virtuell ausgetragen. In den vergangenen vier Wochen habe es rund 8.000 Angriffe auf Internetseiten gegeben, teilte ein Spezialist für Sicherheit im Netz mit. Zumeist wurden Webseiten mit Antikriegs-Aufrufen versehen oder Texte geändert. Ziele der Hacker-Attacken waren in erster Linie libanesische und israelische Webseiten - manipuliert wurden aber auch Internetauftritte aus den USA oder Deutschland.
William Shakespeare wird immer grenzübergreifender gewürdigt. Dafür sorgt ein neu gegründetes Netzwerk von fünf europäischen Städten, das die Rolle des Dichters und Dramatikers als Brückenbauer zwischen den Kulturen hervorheben will. Gleichzeitig soll der Zusammenschluss auch dem Austausch von Gastspielen oder eigenen Inszenierungen dienen, teilte heute die Stadt Neuss mit. Neben der nordrhein-westfälischen Stadt beteiligen sich das polnische Gdansk, das britische Bath, das rumänische Bukarest und die ungarische Stadt Gyula.
Günter Grass spricht von einem "horrenden Fehler". Dass Bertolt Brecht an deutschen Bühnen derzeit kaum gespielt werde, sei ihm unbegreiflich, sagte Grass der Deutschen Presse-Agentur. Dramen wie "Mutter Courage und ihre Kinder" oder "Das Leben des Galilei" seien wunderbare Theaterstücke. Auch Brechts lyrisches Werk sei umfassend und facettenreich. Laut Grass ist es nur mit der Bildungsmisere zu erklären, dass man darüber oft hinweggeht. Kritischer sieht der Literaturnobelpreisträger das politische Verhalten des vor 50 Jahren gestorbenen Brecht. Dieser habe sich nicht um Opfer der stalinistischen Säuberungsprozesse gekümmert und den Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR nicht unterstützt.
Ab heute Abend will das Haus an einstige Amüsier-Traditionen anknüpfen. Und die Wiederauferstehung der früheren Kultur- und Vergnügungsstätte "Admiralspalast" war nach zehn Jahren Leerstand schwer genug: Erst gestern gab die Bauaufsicht grünes Licht für das Haus an der Berliner Friedrichstraße. Das Theater muss zudem vollständig auf Subventionen verzichten und finanziert seine Produktionen über Sponsoren. Heute nun heben sich für Bertolt Brechts "Dreigroschenoper" die Vorhänge. Regie führt Klaus Maria Brandauer, den "Mackie Messer" gibt Rocksänger "Campino" von den "Toten Hosen".
Nachrichten
per Service-Telefon:
0221 - 345 29911
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons 12.02.2012
Sendezeit: 12.02.2012, 23:55
Wien, Burgtheater, Kasino: Luis Buñuel "Der Würgeengel" Regie: Martin Wuttke
Sendezeit: 12.02.2012, 23:52
Péter Nádas über sein Opus magnum "Parallelgeschichten" - Buchpremiere in Berli
Sendezeit: 12.02.2012, 23:45
dradio-Recorder
im Beta-Test: