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Dienstag, 15. August 2006 16:30 Uhr

Deutsche UNESCO-Kommission: Dresden kann sich nicht wegducken

"Dresden kann nicht nur die Ehre einstecken wie ein Michelin- Sternchen. Dresden ist auch eine Verpflichtung eingegangen." Dieser Ansicht ist Dietrich Offenhäußer, der Vizegeneralsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Dem Deutschlandfunk sagte er, mit ihrer Haltung zur Waldschlösschenbrücke schade die Stadt nicht nur sich selbst. Zudem werde es für andere deutsche Kandidaten schwerer, bei der UNESCO Sympathie zu finden. Dresdens Regierungspräsidium hatte erklärt, es gebe keine Beziehungen zwischen Dresden und der UNESCO, weil der Unterzeichner des internationalen Abkommens die Bundesrepublik sei. Offenhäußer kritisierte, man könne sich nicht einfach vor dem Völkerrecht wegducken.

 

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