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Samstag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr
Der Verkauf der badischen Handschriften wäre ein beispielloser Akt der Barbarei. Warnen mehr als 2.500 Fachleute und Wissenschafter in einem offenen Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Dem Land würde mit der Veräußerung der mittelalterlichen Handschriften ein zentraler Bestand seines kulturellen Erbes genommen. Mit dem erwarteten Erlös von 70 Millionen Euro soll Schloss Salem am Bodensee in Stand gesetzt werden.
"Wir haben heute Nacht einen unvergleichlichen Magier der Sprache verloren." Mit diesen Worten hat die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt auf den Tod des 78-jährigen Oskar Pastior reagiert. Der rumäniendeutsche Schriftsteller sollte in zwei Wochen von der Akademie den Büchner-Preis erhalten. Diese Auszeichnung wird ihm jetzt posthum zuteil. Kulturstaatsminister Bernd Neumann nannte Pastior einen der bedeutendsten Schriftsteller unserer Zeit. Pastiors Verleger Michael Krüger würdigte ihn als einen der letzten großen Schamanen der experimentellen Literatur.
Was würde Martin Luther zu dieser Übersetzung sagen? Fünf Jahre haben mehr als 50 Wissenschaftler im Auftrag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau daran gearbeitet, frauen- und judenfeindliche Wendungen aus der Bibel zu streichen. Heute wurde das politisch korrekte Werk auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Die "Bibel in gerechter Sprache" - wie sie von den Machern genannt wird - dürfte allerdings für manche Kontroverse sorgen. Nicht jeder Theologe ist begeistert von den "Apostelinnen" und den "Jüngerinnen Jesu" .
Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt können weder lesen noch schreiben. Diese Zahlen nennt die UNESCO, die gegen den Analphabetismus kämpft. Unterstützung bekommt die UNO-Organisation jetzt von Google. Auf einer Internet-Seite können sich alle informieren, die sich für die Förderung von Lesen und Schreiben einsetzen wollen. Google kooperiert dabei auch mit der Frankfurter Buchmesse, die eine Alphabetisierungs-Kampagne beschlossen hat.
Die angeschlagene französische Zeitung "Libération" wird unter Schutz gestellt. Und zwar für sechs Monate, vom Pariser Handelsgericht. Mit der Entscheidung der Richter werden die Forderungen der Gläubiger vorerst eingefroren - die "Libé" soll während dieser Zeit ihren Betrieb aufrechterhalten und einen Plan zur Refinanzierung ausarbeiten. Dem Blatt geht es seit Jahren schlecht, derzeit wird mit Verlusten von bis zu 13 Millionen Euro gerechnet.
Ist Stéphane Breitwieser nur dumm oder ein Angeber? Knapp ein Jahr nach seiner Freilassung muss der französische Kunstdieb mit neuen Ermittlungen rechnen. Das wollen Korrespondenten in Straßburg in Erfahrung gebracht haben. Anlass ist ein gerade erschienenes Buch, in dem Breitwieser von seinen Raubzügen durch Museen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz berichtet. Darin behauptet der 35-Jährige, er habe weit mehr als die 239 Kunstdiebstähle begangen, für die er in der Schweiz und in Frankreich zu mehr als sieben Jahren Haft verurteilt wurde.
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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners
Sendezeit: 26.05.2012, 17:19
Medwedew einstimming zum neuen Parteichef gewählt
Sendezeit: 26.05.2012, 17:16
Blutbad in Syrien, Opposition fordert Eingreifen d. Vereinten Nationen
Sendezeit: 26.05.2012, 17:13
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