Zum Inhalt
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
 
nach oben
KULTURNACHRICHTEN
 

Montag - Freitag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 | 14:30 | 15:30 | 16:30 Uhr
Samstag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr

Freitag, 06. Oktober 2006 14:30 Uhr

SPD in Stuttgart und Kulturrat kritisieren Ministerpräsident Oettinger im Handschriften-Streit

Im Streit um den Verkauf der 'badischen Handschriften' ist die Landes-SPD unzufrieden mit der gestern von Ministerpräsident Günther Oettinger vorgestellten Lösung. Auch nach dem Krisengipfel habe sich die Lage nicht verbessert, sagte Fraktionschefin Ute Vogt in Stuttgart. Der Deutsche Kulturrat kritisierte, hauptsächlich solle die Kultur des Landes für das Haus Baden bluten. Oettinger hatte gestern angekündigt, es werde nach einer für alle Seiten zumutbaren Gesamtlösung gesucht. Vorstellbar sei ein so genanntes 'Drei- Säulen-Modell' unter Einbeziehung von Spenden, Landesmitteln und einem Beitrag der Kunsteinrichtungen. Ursprünglich war geplant, mit dem erwarteten Erlös der mittelalterlichen Handschriften von 70 Millionen Euro Schloss Salem am Bodensee zu sanieren. - Mehr zu diesem Thema nach 15 Uhr in unserem Programm!

 

Friedenspreisträger Lepenies warnt vor Überhöhung der Kultur

Die Kultur darf nicht über die Politik gestellt werden. Das hat der Soziologe Wolf Lepenies gefordert, der am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegennimmt. Als 'letztes Aufflackern' eines überhöhten Kulturbegriffs wertete Lepenies den 1989 nach der Wende von Günter Grass geforderten Verzicht auf die deutsche Einheit zu Gunsten einer 'Kulturnation'.

 

DFG-Vizepräsident: Nobelpreise für US-Forscher ist Ergebnis geschickter Lobbyarbeit

Dass die naturwissenschaftlichen Nobelpreise in diesem Jahr ausschließlich an US-Forscher gehen, ist ein Ergebnis geschickter Lobbyarbeit. Dieser Ansicht ist der Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Helmut Schwarz. Zwar hätten die Laureaten die Anerkennung verdient, aber man hätte in Europa oder Asien ebenso würdige Preisträger finden können, sagte Schwarz der "Berliner Zeitung". Nach seinen Worten legten sich die großen US-Universitäten und Forschungsorganisationen bereits ein Jahr vor der Wahl auf wenige Kandidaten aus dem eigenen Land fest. Wenn das schwedische Nobelpreiskomiitee dann weltweit um Kandidatenvorschläge bitte, würden die Amerikaner ihre Favoriten nennen, die dann schließlich auch die Mehrheit bekämen.

 

Deutsch-tschechische Kontroverse um Feier für Vaclav Havel in Berlin

Eine Feier in Berlin zum 70. Geburtstag des früheren tschechischen Präsidenten Vaclav Havel wird von einer Kontroverse um den deutschen Festredner überschattet. Wegen der Teilnahme des stellvertretenden Kulturstaatssekretärs Hermann Schäfer werde der tschechische Botschafter Boris Lazar nicht zu der Veranstaltung kommen, bestätigten Diplomaten in Prag der dpa. Hintergrund sei Schäfers Eröffnungsrede zum Weimarer Kunstfest im August, hieß es. Schäfer hatte anlässlich eines Gedenkkonzerts für die Opfer des Konzentrationslagers Buchenwald eine Rede über die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gehalten und Buchenwald mit keinem Wort erwähnt. Havel hatte aus Gesundheitsgründen eine Reise nach Berlin ausgeschlossen.

 

Sönke Wortmann tarnte WM-Film als "schottische Rosen"

"Die schottischen Rosen" - unter diesem Titel tarnte Sönke Wortmann sein Filmmaterial über die deutsche Fußball-WM. Man hätte das unfertige Werk schließlich teuer verkaufen können, begründete der Regisseur seine Vorsichtsmaßnahme. Schließlich seien in den 100 Stunden Dreharbeit intime Details über berühmte Leute zu sehen. Wortmanns Film "Deutschland. Ein Sommermärchen" hatte am Dienstag Premiere.

 
 

ARCHIV

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandradio Kultur

Seit 17:30 Uhr
Lesung
Nächste Sendung: 18:00 Uhr
Nachrichten

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandradio Kultur

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Deutschlandradio Kultur

Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners

Sendezeit: 26.05.2012, 17:19

Medwedew einstimming zum neuen Parteichef gewählt

Sendezeit: 26.05.2012, 17:16

Blutbad in Syrien, Opposition fordert Eingreifen d. Vereinten Nationen

Sendezeit: 26.05.2012, 17:13

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link