Montag - Freitag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 | 14:30 | 15:30 | 16:30 Uhr
Samstag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr
Im Streit um den Verkauf der 'badischen Handschriften' hat der Deutsche Kulturrat die Landesregierung in Stuttgart kritisiert. Es sei mehr als bedenklich, dass der Kulturetat des Landes zwei Mal zur Finanzierung des Hauses Baden herhalten solle, sagte Geschäftsführer Olaf Zimmermann. Er wandte sich damit gegen den gestern von Ministerpräsident Günther Oettinger vorgestellten Plan. Das so genannte 'Drei-Säulen-Modell' sieht die Einbeziehung von Spenden, Landesmitteln und einem Beitrag der Kunsteinrichtungen vor. Die SPD-Landtagsfraktion forderte einen Stopp der Verhandlungen zwischen Regierung und dem Haus Baden. Ursprünglich wollte das Land wertvolle Handschriften verkaufen, um Schloss Salem zu sanieren.
Mit seinen modernen Mozart-Interpretationen machte sich Peter Sellars international einen Namen. Mittlerweile gilt der Amerikaner als einer der gefragtesten Theater- und Opernregisseure seiner Generation. Gefragt ist er auch in Essen: Dort ist er als Intendant für die Kulturhauptstadt 2010 im Gespräch. Sellars sei an dem Posten interessiert, bestätigte heute ein Kulturdezernent.
Die Kultur darf nicht über die Politik gestellt werden. Das hat der Soziologe Wolf Lepenies gefordert, der am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegennimmt. Als 'letztes Aufflackern' eines überhöhten Kulturbegriffs wertete Lepenies den 1989 nach der Wende von Günter Grass geforderten Verzicht auf die deutsche Einheit zu Gunsten einer 'Kulturnation'.
Eltern müssen ihren Kindern den Spaß am Lesen vorleben. Dazu hat Bundespräsident Horst Köhler bei der Frankfurter Buchmesse aufgerufen. Wenn dann noch gute Bücher und Autoren hinzukämen, mache er sich um das Medium Buch keine Sorgen: "Trotz Internet und großem Wettbewerb hat das Buch eine gute Zukunft."
Das ZDF setzt weiter auf Informationsendungen. Der Sender wolle seine Spitzenposition mit Programmen über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft, Natur und Kultur verteidigen, sagte Intendant Markus Schächter bei der Sitzung des Fernsehrates in Magdeburg. Derzeit sei jede zweite Sendung des Hauptprogramms eine Informationssendung. Eine weitere tragende Säule des Angebots bleibe die Kulturberichterstattung.
In Russland geraten nach Radio und Fernsehen zunehmend auch Zeitungen unter staatliche Kontrolle. Darauf weist die Organisation "Reporter ohne Grenzen" hin. Als jüngstes Beispiel führt sie das Blatt "Kommersant" an: Nachdem es von einem Kreml-nahen Unternehmer gekauft worden sei, habe der Chefredakteur seinen Rücktritt erklärt. "Reporter ohne Grenzen" appellierte an Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei ihrem Treffen mit Präsident Wladimir Putin am Dienstag auf mehr Presse- und Meinungsfreiheit zu dringen. Putin und Merkel nehmen in Dresden am Petersburger Dialog teil und besuchen das Grüne Gewölbe.
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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners
Sendezeit: 26.05.2012, 17:19
Medwedew einstimming zum neuen Parteichef gewählt
Sendezeit: 26.05.2012, 17:16
Blutbad in Syrien, Opposition fordert Eingreifen d. Vereinten Nationen
Sendezeit: 26.05.2012, 17:13
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