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Günther Oettinger, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, kann - wie die F.A.Z. herausgefunden hat - "nicht richtig rechnen". Denn Oettinger will mittels Spenden offenbar ein Gemälde kaufen, das schon längst dem Land gehört. So hat es die Zeitung recherchiert. Es geht um das Bild "Markgrafentafel" von Hans Baldung Grien, das nach Angaben des Ministerpräsidenten "unbestritten" dem Haus Baden gehöre. Mit der Hilfe von Sponsoren will er es der Adelsfamilie abkaufen - das ist Teil der neuen Strategie im Handschriftenstreit. Die "Frankfurter Allgemeine" berichtet nun, das bedeutende Kunstwerk gehöre dem Land schon längst, nämlich seit 1930. Und in einem Kommentar schreibt das Blatt, Oettinger habe wohl vergessen, in seinen Haushaltsbüchern nachzusehen.
Die aus Furcht vor islamistischer Gewalt abgesetzte Mozart-Oper "Idomeneo" wird am 18. Dezember wieder in Berlin aufgeführt. Eine weitere Vorstellung ist nach einer Mitteilung der Deutschen Oper Berlin für den 29. Dezember geplant. Die Absetzung der Inszenierung von Hans Neuenfels durch die Intendantin Kirsten Harms im September hatte eine heftige Debatte über die Kunstfreiheit ausgelöst. In der Inszenierung werden die abgeschlagenen Köpfe von Poseidon, Jesus, Buddha und Mohammed gezeigt.
Bei den Filmfestspielen in Cannes wurde "Marie Antoinette" ausgebuht. So schlimm kommt es jetzt zum Kinostart zwar nicht für Sofia Coppolas neuen Film, aber so richtig begeistert sind die meisten Kritiker auch nicht. Die Zeitung "Die Welt" kritisiert die Regie als "kraftlos" und "unentschieden". Denselben Vorwurf erhebt auch die "Frankfurter Rundschau". Man verstehe nicht, ob die Regisseurin das Ende der von ihr - Zitat - "wehmütig bebilderten Monarchie" als Befreiung oder als Barbarei ansehe. Die "Frankfurter Allgemeine" dagegen bricht eine Lanze für den Film. Wer keinen Spaß daran habe, wie hier Kostüme, Perücken, Tischdekorationen und Schuhe inszeniert würden, dem sei auch nicht zu helfen.
Was darf Satire? Mit dieser alten Frage muss sich die Staatsanwaltschaft Hamburg befassen, und zwar im Hinblick auf den Film "Borat", der in Deutschland heute anläuft. In zwei Strafanzeigen wird dem britischen Komiker Sacha Baron Cohen Volksverhetzung vorgeworfen. Er spielt in dem Film einen dummen, rassistischen und antisemitischen Reporter.
Für besonders guten Wein werden zuweilen Mondpreise gezahlt - für Tequila war das bisher noch nicht der Fall. Aber jetzt hat es eine Flasche des mexikanischen Schnapses in das Guiness-Buch der Rekorde geschafft. Umgerechnet 175.000 Euro hat ein Sammler in den USA dafür gezahlt. Der hohe Preis kommt jedoch nicht wegen der außergewöhnlichen Qualität des Getränkes zustande, sondern wegen dessen Verpackung. Die Flasche besteht nämlich aus Platin und gehört zu einer Sonderproduktion, von nur 32 Stück. Es gibt sie auch in den Variationen Gold und Silber.
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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners
Sendezeit: 26.05.2012, 17:19
Medwedew einstimming zum neuen Parteichef gewählt
Sendezeit: 26.05.2012, 17:16
Blutbad in Syrien, Opposition fordert Eingreifen d. Vereinten Nationen
Sendezeit: 26.05.2012, 17:13
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