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Arnulf Baring: CIA-Vorwürfe gegen Künstler sind eine Unverschämtheit

"Eine Unverschämtheit gegenüber Heinrich Böll" hat der Publizist Arnulf Baring gestern abend im Fernsehen gesehen. Der Historiker kritisiert die arte-Dokumentation "Benutzt und gesteuert". Der Film über die Beeinflussung europäischer Künstler durch die CIA während des Kalten Krieges zeichne sich durch große Oberflächlichkeit und Voreingenommenheit aus, sagte Baring im Deutschlandradio Kultur. Man müsse doch froh sein, dass die Amerikaner damals die Freiheit von Kunst und Kultur unterstützt hätten. - In der Dokumentation von Hans-Rüdiger Minow ging es unter anderem um die Organisation "Kongress für kulturelle Freiheit" in Paris, in der auch Böll Mitglied war.

 

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