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Der amerikanische Historiker Konrad Jarausch hält es für problematisch, die Leugnung des Holocaust strafrechtlich zu verfolgen. Der Nationalsozialismus gehöre der Vergangenheit an und deshalb sollte das Verbot abgeschafft werden, sagte Jarausch im Deutschlandradio Kultur. In den Diktaturen habe es Volksverhetzungsparagrafen immer wieder gegeben, um abweichende Meinungen zu stigmatisieren. Er halte es aber für vernünftiger, jemanden zu bestrafen, der gegenwärtig zur Gewalt aufruft, meinte der Professor am Potsdamer Zentrum für Zeitgeschichte. - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will durchsetzen, dass die Leugnung des Holocaust in allen EU-Ländern strafrechtlich verfolgt wird.
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